Streik bei Zumtobel

Solidaritätsblog

Der Solidaritätsblog für Zumtobel in Usingen ist online!

Hier findet ihr alle aktuellen Infos zum Arbeitskampf: www.igm-zumtobel.de

22.09.2016 |

Ein Tag - Zwei Fronten

Protestaktion in Dornbirn - Blockade am Werkstor

Dornbirn/Usingen - Streiktag zehn, Mittwoch 21. September, um 4:40 Uhr setzten sich zwei Busse mit Streikenden Richtung Dornbirn in Bewegung. Wir wollen am Hauptsitz von Zumtobel in Dornbirn protestieren und klar machen, dass wir uns nicht so abspeisen lassen, so die einhellige Meinung der Kolleginnen und Kollegen.

Gegen 11 Uhr erreichten sie ihr Ziel und machten das Haupttor dicht. Mit einem riesigen Totenkreuz aus Zumtobel-T-Shirts und einem Sarg versperrten sie die Zufahrt.

Fast genau zur selben Zeit ließ Zumtobel mit polizeilicher Hilfe die vorgefahrenen LKW‘s auf Gelände fahren, um Teile aus dem Werk abzuholen. Die ca. 90 Kollegen aus verschiedenen Metall-Firmen und die zurückgeblieben Kollegen von Zumtobel haben mit allen Kräften versucht dies zu verhindern. Die Polizei drohte nicht nur die Räumung an, sondern auch Strafanzeigen wegen Nötigung. Nach zähen Verhandlungen und einer eidesstattlichen Versicherung der Geschäftsleitung, nur die Produkte und keine Maschinen abzutransportieren, wurde die Blockade geräumt.

Unterdessen fand in Dornbirn ein eineinhalbstündiges Gespräch zwischen drei Kolleginnen und Kollegen und dem Arbeitsdirektor Christian Ranacher statt. Dabei wurde auch der offene Brief, den alle Beschäftigten aus Usingen gezeichnet hatten, übergeben.

16.09.2016 |

Es geht um den Aktienkurs von Zumtobel, nicht um die Menschen

Sturm auf die Börse

Im Innenraum der Börse am Börsenplatz

Frankfurt - Heute um 11.30 Uhr haben die streikenden Kolleginnen und Kollegen der Firma Zumtobel in Usingen die Börse am Börsenplatz in Frankfurt gestürmt.

Zumtobel ist ein börsennotierter Konzern, wo die Schließung des Werks in Usingen in engem Zusammenhang damit steht, dass der Konzern die Profite und damit den Aktienkurs der Firma steigern will.

Die Usinger Kolleginnen und Kollegen hatten "Aktien" mitgebracht, mit denen man sich solidarisch mit den Beschäftigten erklären konnte. Das wäre mal eine Alternative zum ständigen Geld Scheffeln, das gegenwärtig die Existenzen der Menschen in Usingen ruiniert.

Um die Dramatik ihrer persönlichen Situation zu unterstreichen, hatten die Beschäftigten auch einen Sarg dabei und legten sich als Opfer der Profitjagd auf die Stufen der Börse.

"150 Jobs weg für euren Aktienkurs dank Ulrich Schumacher", das war die passende Losung des Transparents. Der Vorstandsvorsitzende von Zumtobel und frühere Infineon-Chef ist mit seiner Schließungspolitik besondere Zielscheibe der Wut der Beschäftigten.

Security und Polizei hatten schnell begriffen, dass es bei der Aktion um sehr verständliche Forderungen ging, so dass die spontane Aktion auch nicht behindert wurde.

Jörg Köhlinger, der Bezirksleiter der IG Metall, sprach den Streikenden Mut zu: "Ihr zeigt mit eurer Aktion und dem bisherigen Streikverlauf eure Entschlossenheit. Das wird seine Wirkung nicht verfehlen. Gegen die Macht des Kapitals hilft nur Solidarität und Kampfbereitschaft."

Alternative Aktie für Zumtobel

Streiklight Nr. 3

16.09.2016 |

Über 3.000 Unterschriften an Dr. Matthias Zimmer, CDU-MdB, überreicht

Parität in der gesetzlichen Krankenversicherung wiederherstellen

Frankfurt - Heute war der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Matthias Zimmer zu Gast in der Geschäftsstelle der IG Metall Frankfurt.

Anlass war eine Einladung der IG Metall Frankfurt zur Übergabe von über 3.000 Unterschriften unter die Forderung "Zusatzbeiträge abschaffen - Parität wiederherstellen" für die gesetzliche Krankenversicherung, die von uns in vielen Betriebsversammlungen gesammelt worden waren.

Die Beteiligung an der Unterschriftensammlung war überragend. Das haben wir dem CDU-Bundestagsabgeordneten anschaulich dargestellt. Es geht darum, dass die CDU ihren Widerstand gegen eine zukünftig wieder paritätische Finanzierung der Krankenversicherung aufgibt. Dr. Matthias Zimmer hat uns mitgeteilt, dass er als Vertreter der CDA, der Arbeitnehmerorganisation der CDU, unsere Forderung teile. Deshalb werde die CDA auch einen entsprechenden Antrag auf dem Bundesparteitag einbringen. Man wird sehen, wie sich die CDU dann positioniert.

Einigkeit bestand, dass die Arbeitnehmer über die Zusatzbeiträge nicht einseitig die Kostensteigerungen im Gesundheitswesen aufgebürdet bekommen dürfen. Eine paritätische Beteiligung der Arbeitgeber würde einen viel größeren Druck erzeugen, dass unnötige Kostensteigerungen unterbleiben.

Plakat für die Parität in der gesetzlichen Krankenversicherung

Unterschriftenliste

15.09.2016 |

Delegiertenversammlung der Frankfurter IG Metall

Solidarität mit den streikenden Kolleginnen und Kollegen von Zumtobel

Frankfurt - Das war ein starker Auftritt auf der gestrigen Delegiertenversammlung der Frankfurter IG Metall. Die streikenden Kolleginnen und Kollegen von Zumtobel wurden um 16 Uhr mit großem Beifall von den Delegierten begrüßt.

Gaby Sandberg, die Betriebsratsvorsitzende von Zumtobel in Usingen, brachte es auf den Punkt: "Wir werden Zumtobel zeigen, dass wir uns nicht abspeisen lassen. Nach dieser üblen Nummer, den Betrieb zu schließen, nachdem vorher der Eindruck erweckt worden war, es käme zu einer Fortführung, werden wir mit aller Kraft für gute Abfindungen kämpfen. Wir standen ja bis unmittelbar vor der Entscheidung noch im Dialog mit der Firma wegen der Details des Betriebsübergangs."

Auch Michael Erhardt, 1. Bevollmächtigter der Frankfurter IG Metall, war Wut über die Vorgehensweise von Zumtobel anzumerken. "Wir werden ihnen zeigen, dass wir mit unserem Streik eine große Kraft entfalten können. Die Kolleginnen und Kollegen sind kreativ, entschlossen und solidarisch."

Die Delegierten der IG Metall aus den Betrieben in der Region und die Senioren der IG Metall haben den Kolleginnen und Kollegen von Zumtobel gezeigt, dass sie an ihrer Seite stehen.

12.09.2016 |

Urabstimmungsergebnis 99,2% JA-Stimmen

Streik bei Zumtobel

Betriebsratsvorsitzende Gaby Sandberg bei der Urabstimmung

Die Belegschaft von Zumtobel hat sich mit einer unglaublichen Wahlbeteiligung von 100% an der Urabstimmung beteiligt. 99,2% der Kolleginnen und Kollegen stimmten für Streik.

Hintergrund ist der Abbruch der Verhandlungen über die Sicherung der Arbeitsplätze am Standort Usingen durch Zumtobel in der letzten Woche. Es lag ein Fortführungskonzept mit einer tragfähigen Finanzplanung vor und es gab einen Investor, der den Standort weiterentwickeln wollte. Die IG Metall fordert jetzt einen Sozialtarifvertrag mit entsprechenden Abfindungen und eine gut ausgestattete Transfergesellschaft. Die Firma weigert sich bisher darüber zu verhandeln. Nach Warnstreiks und vielen Betriebs- und Mitgliederversammlungen wird jetzt ab Donnerstag, den 08. September, 06.00 Uhr gestreikt.

Am 08. September hat um 13 Uhr eine Protestkundgebung auf dem Usinger Schloßplatz stattgefunden.

Am Wochenende ist von den Kolleginnen und Kollegen bei der Usinger Kerb in hoher Auflage ein Bürgerinfo verteilt worden.

Solidarität ist unsere Kraft!

Solidaritätsadressen bitte an BetriebsratUsingen(at)zumtobelgroup.com

Streikinfo Nr. 1

Streikinfo Nr. 2

Bürgerinfo, das auf der Usinger Kerb verteilt worden ist

02.09.2016 |

Usinger Betrieb von Zumtobel soll geschlossen werden

Zumtobel-Beschäftigte kämpfen für Sozialtarifvertrag

Usingen - Am Dienstag, 30. August, war den 145 Beschäftigten des Leuchtenherstellers Zumtobel völlig überraschend das Aus für die Fortführungsverhandlungen der Produktion in Usingen mit einem neuen Eigentümer mitgeteilt worden.

Die Beschäftigten traf die Nachricht wie ein Keulenschlag, da zuvor der Stand der Verhandlungen mit größter Zuversicht bewertet worden war.

Jetzt stellen sich die Beschäftigten darauf ein, die Betriebsschließung für Zumtobel mit einem Arbeitskampf so teuer wie möglich zu machen. Seit Mittwoch findet eine Betriebsversammlung statt, die nur von einem kurzen Warnstreik am Mittwochmittag zur Durchführung einer Pressekonferenz vor dem Werkstor unterbrochen wurde.

Inzwischen sind noch einmal die Forderungen für einen Sozialtarifvertrag an die Geschäftsführung und den Arbeitgeberverband geschickt worden. Die IG Metall bereitet die Durchführung eines Arbeitskampfs vor, da fast alle Beschäftigten in Usingen in der IG Metall organisiert sind.

Zumtobel versucht inzwischen, die Beschäftigten einzuschüchtern, indem die Firma ihnen mit Lohnabzug für die Zeit der langen Betriebsversammlung droht.

Am Montag, 5. September, 8.30 Uhr wird der gerichtliche Antrag von Zumtobel vor dem Frankfurter Arbeitsgericht verhandelt, dass die Betriebsversammlung unrechtmäßig sei.

Solidaritätsadressen können an den Betriebsrat unter BetriebsratUsingen(at)zumtobelgroup.com geschickt werden.

14.07.2016 |

Atos-Warnstreik am Flughafen Frankfurt

Tarifergebnis bei Atos erreicht

Frankfurt - Am Montag, 11. Juli, um 10 Uhr hatte die IG Metall Frankfurt die Beschäftigen des IT-Dienstleisters Atos, dessen Frankfurter Niederlassung im  Bürogebäude "The Squaire" am Frankfurter Flughafen ist, zum Warnstreik für die Tarifforderungen aufgerufen.

100 Beschäftigte zogen mit Bannern und Trillerpfeifen durch die Bereiche des ICE-Fernbahnhofs und des Terminal 1 und Terminal 2 und erzielten damit eine große Aufmerksamkeit bei den Reisenden.

Warnstreiks fanden mit großer Beteiligung bundesweit statt und waren die wesentliche Voraussetzung dafür, dass am 13. Juli in Freiburg bei den Tarifverhandlungen ein Tarifergebnis erzielt werden konnte.

Zum 1. September 2016 werden die individuellen Entgelte um 3,4% erhöht. Zur Sicherung der Beschäftigung wird aber gleichzeitig eine Arbeitszeitverkürzung um 4,5 Tage pro Jahr mit einer Entgeltwirkung von 1,9% umgesetzt. Im Ergebnis werden die Entgelte deshalb trotz Arbeitszeitverkürzung um 1,5% erhöht.

Zum 1. November 2016 werden die Entgeltbänder um 2,8% erhöht, allerdings werden die individuellen Entgelte nur erhöht, wenn sie von den Bandgrenzen (100%, 105%,115%) erfasst werden.

Das Verhandlungsergebnis steht unter dem Vorbehalt, dass bis zum 6. September 2016 auch eine Einigung zur Tariferhöhung 2017 (2%) und zu einer langfristigen Tarifbindung erzielt wird. Unter dieser Voraussetzung ist die IG Metall bereit, über den  künftigen Umgang mit den Tariferhöhungen der Metall- und Elektroindustrie zu verhandeln.

Für die Mitglieder der IG Metall soll im Januar 2017 eine Erholungsbeihilfe von 210€ ausgezahlt werden.

Diesem Ergebnis hat die Tarifkommission der IG Metall am 14. Juli 2016 zugestimmt.

Näheres im Medieninfo der IG Metall.

Gelungene und würdige Feier in der Naxos Halle

125 Jahre IG Metall Frankfurt - und kein bisschen leise

Am Samstag, den 11. Juni 2016, lud die IG Metall Frankfurt zu ihrer 125 Jahrfeier in die Naxoshalle in Frankfurt ein. Dieses einzigartige Ambiente stellte das Theater Willy Praml zur Verfügung. Also ihre Spielstätte mitten im Spielbetrieb. Demzufolge gab es dann auch ein Grußwort von Willy Praml selbst, der darin auch die Rolle von Gewerkschaften zur Kultur unterstrich.

Das Fest begann am frühen Nachmittag mit Kaffee und Kuchen. Bis dahin hatten die Kolleginnen und Kollegen der Geschäftsstelle viel zu tun, um den Rahmen vorzubereiten. Da in der Halle nicht viel vorhanden war, musste erst alles eingerichtet werden, was logistisch eine Herausforderung darstellte. Dennoch ist es gelungen.

Michael Erhardt, erster Bevollmächtigter, eröffnete dann das Fest und begrüßte alle ca. 400 Gäste. Unter anderem auch den Kollegen Hans-Jürgen Urban, geschäftsführendes Vorstandsmitglied. Dieser ließ es sich dann auch nicht nehmen, spontan ein Grußwort zu halten.

Musikalisch wurde der Abend von der Band "The King Baumgardt Blues Band" mit einer großartigen Stimme und guter Gitarrenmusik umrahmt. Auch Norman Ruch sorgte mit seinem Pantomimenprogramm für Kurzweile.

Besonderes Interesse fand der historische Vortrag von Lothar Wentzel und Dieter Wesp mit einzelnen Schlaglichtern aus 125 Jahren IG Metall Frankfurt. Daraus ist eine gute Broschüre im Bezirk erschienen.

Alles in allem war es eine gelungene und würdige Feier.

Tarifverhandlungen

Erster Teilerfolg bei BIT in Schwalbach erreicht!

(c) F. Rumpenhorst

Es hat sich gelohnt. Die konsequente Haltung der Mitglieder der IG Metall hat Eindruck gemacht. Mehr als 70 Kolleginnen und Kollegen hatten sich an zwei Warnstreiks beteiligt. So etwas hatte es seit 17 Jahren im Unternehmen nicht mehr gegeben. Wir hatten eine betriebliche Tarifkommission gebildet, die die Aktionen hervorragend organisiert hatte. Die Geschäftsleitung reagierte mit Abmahnungen für die Streikenden. Davon haben sich die Kolleginnen und Kollegen nicht einschüchtern lassen. Wir fordern einen Tarifvertrag und das Unternehmen hatte sich bisher kategorisch geweigert.

Jetzt haben wir uns mit dem Unternehmen verständigt, bis 31. August Tarifverhandlungen zu führen. Die erste Stufe der Tariferhöhung der Metall- und Elektroindustrie im Juli 2016 wird ebenso gezahlt wie die Einmalzahlung von 150.-€. Die Abmahnungen werden natürlich zurückgenommen. Klar ist aber auch: Nur dadurch, dass so viele in der IG Metall sind und sich an den Aktionen beteiligt haben, ist dieser Teilerfolg gelungen.

Nachdem die IG Metall der BIT Analytical Instruments GmbH ihre Forderung nach einem Anerkennungstarifvertrag und eine Aufforderung zur Verhandlung übermittelt hatte, war der Arbeitgeber zu einer Sondierung bereit. Zwar hatte im Vorfeld die Geschäftsführung schon deutlich gemacht, dass sie nicht mit der IG Metall verhandeln wolle, aber es wurde in Aussicht gestellt, Konfliktpunkte zu besprechen.

So war es denn auch. Die Einführung der 40 Stundenwoche mit Teillohnausgleich ist für die Geschäftsführung der zentrale Punkt. Weiterhin wird die Entgeltentwicklung, also die Umsetzung künftiger Entgelterhöhungen als weiterer Punkt angesehen, die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Einen Tarifvertrag lehnte man ab. Daher gilt es jetzt, parallel zu den Verhandlungen den Druck aufrecht zu erhalten.

Daher zählt jedes Mitglied, das unseren gemeinsamen Kampf um eine Tarifbindung unterstützt. Jetzt gilt's!

Tarifrunde Metall- und Elektroindustrie

Beitragsanpassung im Juli 2016

(c) Harm Bengen

Liebe Kolleginnen und Kollegen, nach der erfolgreichen Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie möchten wir uns noch einmal recht herzlich bei allen Mitgliedern bedanken, die mit uns gemeinsam gekämpft haben. Der Erfolg gibt uns recht. Damit steigen die Entgelte um 2,8 Prozent. Wir werden euren Beitrag in den tarifgebundenen Unternehmen entsprechend anpassen. Sollte uns dabei ein kleiner Fehler unterlaufen oder sollten diesbezüglich Unklarheiten auftauchen, bitten wir um telefonische Rücksprache unter Tel.: 069 242531-0

05.06.2016 |

IG Metall Frankfurt feiert 125jähriges Jubiläum der IG Metall

Einladung zum IG Metall-Fest am Samstag, 11. Juni 2016

Frankfurt - Die IG Metall wurde vor 125 Jahren in Frankfurt am Main gegründet. Gemeinsam haben wir viel erreicht und wir danken Dir für die Treue zu Deiner Gewerkschaft. Unser Jubiläum wollen wir groß feiern und laden Dich und Deine Familie sehr herzlich ein. Es wäre schön, wenn wir Dich und die Deinen an diesem besonderen Tag begrüßen dürften.

Wir feiern den Geburtstag der IG Metall am

Samstag, den 11. Juni 2016, ab 15 Uhr
in und vor der Naxos-Halle, Waldschmidtstraße 19, 60316 Frankfurt

Es wird Musik, Kultur und einen Vortrag über unsere Geschichte geben. Für Kaffee und Kuchen und Gegrilltes wird gesorgt sein. Bei schönem Wetter sind wir im Freien. Ansonsten steht uns die Naxos-Halle zur Verfügung. Die Naxos-Union stellte früher Schleifmaschinen her und war ein Metallbetrieb. Wir feiern also an historischem Ort.

Am besten sind die Naxos-Hallen mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Die S-Bahn-Station Ostendstraße und die Straßenbahnlinie 18 zum Zoo sind sehr nah. Parkhäuser sind in der Zoopassage (Grüne Str. 11), City-Parkhaus Ost (Waldschmidtstraße 43), Mousonturm (Waldschmidtstraße 6) und Parkhaus Klinik Rotes Kreuz (Königswarterstraße 19).

Um besser planen zu können bitten wir um Deine Rückmeldung, mit wie viel Personen Du an unserer kleinen Feier teilnimmst an: franziska.biewendt(at)igmetall.de, Telefon 069/242531-29.

Wir freuen uns auf ein schönes Fest!

Mit herzlichen Grüßen

Michael Erhardt                                                       Martin Weiss
Erster Bevollmächtigter                                            Zweiter Bevollmächtigter

05.06.2016 |

Atos-Beschäftigte bleiben am Ball

Atos-Demonstration für Tariferhöhung durch das Flughafen-Terminal

Frankfurt - Am Donnerstag, 2. Juni, hat die IG Metall die Beschäftigten des IT-Dienstleisters Atos um 14 Uhr zu einem weiteren einstündigen Warnstreik aufgerufen.

Diesmal fand eine Demonstration vom Bürokomplex Squaire am Frankfurter Flughafen über den Fernbahnhof zum Terminal 1 statt. Viele Fernreisende bekundeten ihre Solidarität mit den Kolleginnen und Kollegen von Atos.

Am Flughafen gibt es ein großes Verständnis für Aktionen der Beschäftigten. Aber die Beschäftigten eines IT-Dienstleisters waren bisher eher in Kelsterbach aktiv - als nämlich große Teile von Lufthansa Systems an die IBM verkauft wurden. Diesmal geht es bei Atos um tarifliche Entgelterhöhungen. Atos hat die Dividende kräftig, nämlich um 38% gesteigert, die Beschäftigten will der Konzern aber kurz halten.

Das wollen sich die Atos-Beschäftigten nicht gefallen lassen.

20.05.2016 |

Protestkundgebung und Go-In bei Atos-Tarifverhandlungen

Atos-Beschäftigte machen Druck auf Entgeltverhandlungen

Frankfurt - Heute haben sich 150 Beschäftigte des IT-Dienstleisters Atos zunächst um 10 Uhr vor dem Hauptbahnhof und dann ab 10.30 Uhr vor dem DGB-Haus in der Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77 zu einer Protestkundgebung versammelt. Anlass waren die um 11 Uhr im Gebäude des IG Metall-Vorstands in Frankfurt stattfindenden Tarifverhandlungen über die diesjährige Entgelterhöhung bei Atos.

Die IG Metall hat die Beschäftigten bei Atos, die im Squaire am Frankfurter Flughafen arbeiten, und in Offenbach zu Warnstreiks aufgerufen, damit sie ihren Protest gegen die Blockadehaltung der Atos-Geschäftsleitung bei der diesjährigen Entgeltrunde in die Öffentlichkeit tragen. Beteiligt waren im Rahmen eines Solidaritätswarnstreiks auch Beschäftigte des Telekommunikationsunternehmens Unify, die jetzt zum Atos-Konzern gehören, weil auch für sie Atos die bereits fest vereinbarte Tariferhöhung in 2016 nicht zahlen will.

Für den IT-Dienstleister Atos gilt seit 2013 ein Rahmentarifvertrag IT-Dienstleistungen, der die jährlichen Entgelterhöhungen mit einer einmonatigen Verzögerung an die Tariferhöhungen in der Metall- und Elektroindustrie koppelt.

Diese Koppelung will die Atos-Geschäftsleitung seit dem letzten Jahr kappen, obwohl sie erst seit 2013 vereinbart ist.

Im letzten Jahr konnte erreicht werden, dass allen Mitgliedern der IG Metall der für 2015 fällige Geldbetrag aus der Tariferhöhung ausgezahlt wird.

In diesem Jahr hatte Atos bis zur heutigen Verhandlung lediglich eine Entgelterhöhung von 0,5% angeboten, obwohl ja nicht einmal die Tariferhöhung aus dem letzten Jahr dauerhaft umgesetzt worden ist, von den gerade für die Metall- und Elektroindustrie für 2016 vereinbarten 2,8% und der Einmalzahlung von 150 € ganz zu schweigen. Die IG Metall fordert die Umsetzung der Tariferhöhung aus 2015 und die diesjährige Tariferhöhung für die IG Metall-Mitglieder.

Gerade die Erhöhung der Entgelte um die jeweils vereinbarte Erhöhung in der Metall- und Elektroindustrie war aber im Jahr 2013 ein Kernpunkt des Rahmentarifvertrags IT-Dienstleistungen. Diese Zusage wollen sich die Beschäftigten bei Atos nicht nehmen lassen.

Nach der Protestkundgebung sind die 150 Kolleginnen und Kollegen an den Ort der Verhandlungen im Gebäude des IG Metall-Vorstands gezogen. Dort wurden dem Personalchef von Atos, Herrn Littke, und den weiteren Mitgliedern der Atos-Verhandlungsdelegation Unterschriftenblätter übergeben. Der Text für die Unterschriften lautete: „Ich leiste jeden Tag gute Arbeit, damit Atos erfolgreich ist. Dafür erwarte ich ein gutes Gehalt und die Tariferhöhungen.“

Trotzdem hat Atos in den heutigen Verhandlungen lediglich eine Entgelterhöhung von insgesamt 1,5% für 2015 und 2016 angeboten. Und Atos beharrt weiter auf der Abkoppelung von den Erhöhungen für die Metall- und Elektroindustrie.

Beides ist für uns nicht hinnehmbar. Es werden weitere massive Aktionen notwendig sein, um Atos zum Einlenken zu bewegen.

13.05.2016 |

Höhepunkt der Warnstreiks in Frankfurt

550 Metallerinnen und Metaller demonstrieren vor dem Arbeitgeberverband

Foto: F. Rumpenhorst

Frankfurt - 550 Kolleginnen und Kollegen aus den verschiedenen Betrieben der Metall- und Elektroindustrie in Frankfurt und Umgebung kamen gestern Morgen um 10 Uhr zum Arbeitgeberverband, um ihrer Tarifforderung für 5% mehr Geld Nachdruck zu verleihen.

Busse kamen von Continental Teves, BIT, AVO Carbon, Zumtobel, Rolls Royce, Nord Micro und Seeger Orbis. Vertreten waren aber auch viele andere Betriebe der Branche. Von den betrieblichen Kolleginnen redeten unter großem Beifall Gabi Sandberg von Zumtobel, die den Kampf gegen die beabsichtigte Betriebsschließung in Usingen erläuterte, Claudia Grögor von BIT, die den Kampf für die Tarifbindung darstellte, nachdem der Arbeitgeber die Tariferhöhungen nun nicht mehr zahlen will, und Claudia Duffield-Bräuer vom IT-Dienstleister Atos, wo der Arbeitgeber die Tariferhöhungen der Metall- und Elektroindustrie nicht mehr weitergeben will.

Michael Erhardt, Erster Bevollmächtigter der IG Metall, zitierte in seiner Rede den amerikanischen Nobelpreisträger für Wirtschaft, Joseph Stieglitz, der kräftige Lohnerhöhungen in Deutschland für unbedingt notwendig hält, um die europäische und die Weltwirtschaft in Schwung zu halten.

Die versammelten Kundgebungsteilnehmer waren angesichts der provokanten Mini-Angebote der Arbeitgeber in einer sehr kämpferischen Stimmung. Für eine hervorragende musikalische Begleitung sorgten die Trommlerinnengruppe Zulazula und Ernst Schwarz.

Seit den frühen Morgenstunden am heutigen Freitag, 13. Mai, gibt es eine Tarifeinigung für NRW.
150 € im Juni, 2,8% ab 1. Juli und 2,0% ab 1. April 2017 mit einer Laufzeit bis 31.12.2017. Die Einmalzahlung kann gekürzt und die zweite Erhöhungsstufe bis zu drei Monate verschoben werden, wenn die Tarifvertragsparteien zustimmen. Dieses Ergebnis ist heute schon in der Mittelgruppe (Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland) übernommen worden.

11.05.2016 |

Demonstration und Kundgebung auf dem Offenbacher Marktplatz

350 Siemens-Beschäftigte demonstrieren für 5%

Frankfurt - 350 Metallerinnen und Metaller aus dem Schaltanlagenwerk Fechenheim der Siemens AG sind heute nach Beginn des Warnstreiks um 9.45 Uhr über die Carl-Ulrich-Brücke nach Offenbach demonstriert.

An der Kreuzung Kaiserstraße/Berliner Straße erfolgte der Zusammenschluss mit 1.100 Metallerinnen und Metallern aus verschiedenen Offenbacher Betrieben. Es war ein eindrucksvoller Moment der Solidarität der Demonstranten aus Frankfurt und Offenbach.

Auf der Kundgebung auf dem Offenbacher Marktplatz hielt Christiane Benner, 2. Vorsitzende der IG Metall, eine leidenschaftliche Rede für die Tarifforderung von 5%. "Geld sei bei den Konzernen wahrlich genug da, um die Forderung der IG Metall zu erfüllen", so Benner.

Marcello d'Ambrogio, der Betriebsratsvorsitzende des Siemens Schaltanlagenwerks, erklärte in seiner Rede, "dass Siemens gerade erst bekannt gegeben habe, dass auch im ersten Quartal in 2016 Aufträge und Umsatz des Konzerns weiter gewachsen seien." Die Tarifforderung der IG Metall könne also ohne Weiteres erfüllt werden.

10.05.2016 |

150 Kolleginnen und Kollegen von Zumtobel im Warnstreik

Beschäftigte bei Zumtobel kämpfen um ihre Arbeitsplätze und um 5%

Usingen - Heute Morgen um 10 Uhr haben sich 150 Kolleginnen und Kollegen von Zumtobel vor dem Werk in Usingen versammelt, um für 5% mehr Geld, vor allem aber für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze zu demonstrieren. In einem Demonstrationszug durch Usingen ging es zum Schlossplatz, auf dem um 11 Uhr eine zweistündige Kundgebung stattfand. Dort gab es Solidaritätsbekundungen vom Bürgermeister, von der SPD, der FDP, der Linken, dem DGB, der Metaller-Arbeitslosen-Initiative, dem früheren Betriebsratsvorsitzenden Jürgen Walter und vielen Betriebsräten aus Frankfurt und Umgebung. Mit passenden Liedern der Arbeiterbewegung setzte Ernst Schwarz musikalische Akzente. Joachim Ritschel von der Frankfurter IG Metall sorgte mit seiner Moderation für die nötige Auflockerung.

Zumtobel hatte am 28. April angekündigt, das Leuchtenwerk schließen zu wollen, obwohl es Interessenten für die Weiterführung der Produktion in Usingen gegeben hatte. IG Metall und Betriebsrat lassen zurzeit ein wirtschaftliches Gutachten erstellen, dass die Fortführungsmöglichkeiten der Produktion belegen soll.

Michael Erhardt, der Erste Bevollmächtigte der Frankfurter IG Metall, kündigte an, dass mit allen gewerkschaftlichen Mitteln um den Erhalt der Arbeitsplätze gekämpft werde. Sollte dieses Ziel nicht erreicht werden können, soll Zumtobel ein besonders teurer Sozialplan abgerungen werden.

09.05.2016 |

50 Kolleginnen und Kollegen bei ABB im Warnstreik

5% mehr ist locker bezahlbar

Frankfurt - Bei ABB in Praunheim haben sich heute Morgen 50 Kolleginnen und Kollegen eine gute halbe Stunde lang am Warnstreik für 5% mehr Geld beteiligt.

Zu Beginn der Kundgebung überbrachte Vicente del Pozo, Vertrauenskörperleiter der IG Metall bei Continental Teves den Warnstreikstaffelstab an die Warnstreikenden bei ABB.

Auch bei ABB ging es in den Reden von Martin Weiss, Gunnar Tietz, dem Betriebsratsvorsitzenden, und Andreas Kirschstein, dem neugewählten Vertrauenskörperleiter der IG Metall bei ABB, darum, dass die Dividenden für die Aktionäre ständig erhöht werden, während für die Beschäftigten angeblich kein Geld für eine angemessene Tariferhöhung da ist.

Allen Beteiligten am Warnstreik ist klar, dass nur durch sehr viele Aktionen vor den Werkstoren die Arbeitgeber dazu gebracht werden können, ein akzeptables Ergebnis in dieser Tarifrunde zu vereinbaren.

04.05.2016 |

Warnstreik bei Continental in Rödelheim

220 bei Conti Teves mit klarer Ansage

Am 04. Mai haben 220 Kolleginnen und Kollegen in Rödelheim bei schönstem Sonnenschein für unsere Tarifforderung demonstriert. Den Streikstaffelstab nahm der Leiter des gewerkschaftlichen Vertrauenskörpers Vicente del Pozo vom Siemens Schaltanlagenwerk entgegen. Michael Iglhaut berichtete aus der Verhandlungskommission über die Provokationen der Arbeitgeber. Der Warnstreik wurde unterstützt von Delegationen von Atos, der Siemens Niederlassung und von Walter Deutschland. Alle Streikenden wurden aufgefordert bei der anstehenden Betriebsratswahl die Liste der IG Metall zu unterstützen, die in einer demokratischen Persönlichkeitswahl von den IG Metall Mitgliedern erstellt wurde. Die Liste repräsentiert Angestellte, Hauptverwaltung und das Werk. Frauen, Jüngere, Erfahrenere Kolleginnen und Kollegen finden sich ebenso wie Deutsche und Nichtdeutsche. Unsere Kraft heißt Solidarität. Deshalb bei der Wahl zum Betriebsrat: IG Metall wählen!

03.05.2016 |

Warnstreik bei Continental in Karben

150 für 5 Prozent bei Conti Karben

Bei Conti in Karben haben am 3.5. 150 Kolleginnen und Kollegen für unsere Forderung gestreikt. Udo Meides der Betriebsratsvorsitzende bezeichnete das Angebot der Arbeitgeber als Provokation.Stefan Neugebauer übergab anläßlich des Streiks Unterschriftenlisten zur paritätischen Finanzierung der Krankenversicherung.

03.05.2016 |

300 Kolleginnen und Kollegen des Siemens Schaltanlagenwerks im Warnstreik

Siemens hat genug Geld, um 5% zu zahlen

Frankfurt - Gegen 13.30 Uhr füllt sich der Platz am Haupteingang des Siemens Schaltanlagenwerks. 300 Kolleginnen und Kollegen versammeln sich zum Warnstreik vor dem Tor.

Katinka Poensgen von der Bezirksleitung der IG Metall moderiert die Warnstreikkundgebung. Marcello d'Ambrogio, der Betriebsratsvorsitzende, weist in seiner Rede darauf hin, dass es angesichts der Gewinne bei Siemens leicht wäre, die Tarifforderung von 5% zu zahlen. Martin Weiss, 2. Bevollmächtigter der IG Metall Frankfurt, stellt heraus, dass die fünf größten DAX-Konzerne der Metall- und Elektroindustrie aus ihrer Dividendenzahlung in 2015 die komplette Tariferhöhung um 5% für die ganze Branche mit ihren 3,8 Millionen Beschäftigten finanzieren könnten.

Die Kolleginnen der Vertrauenskörperleitung von Procter&Gamble haben einen selbstgebauten Staffelstab mit einer 5%-Spitze mitgebracht, um die Folge der Warnstreiks für alle sichtbar zu machen.

Für die musikalische Begleitung sorgt Ernst Schwarz mit seinen zum Warnstreik passenden Liedern der Arbeiterbewegung.

02.05.2016 |

Braun-Werk in Kronberg im Warnstreik

Beschäftigte bei Procter&Gamble streiken für Tarifforderung

Kronberg - 60 Kolleginnen und Kollegen aus dem Werk Kronberg haben sich heute am Warnstreik der IG Metall für die Tarifforderung nach 5% mehr Geld beteiligt.

Die Vertrauensleute der IG Metall sind mit den Warnstreikenden zunächst durch die Werksbereiche gezogen und dann vor den Haupteingang in Kronberg. Dort ist der Demonstrationszug von den Kolleginnen und Kollegen von BIT empfangen worden. Das sonnige Wetter und das Engagement aller Kolleginnen und Kollegen haben zur guten Stimmung bei allen Warnstreikenden beigetragen.

Martin Weiss, 2. Bevollmächtigter der IG Metall Frankfurt, hat in seiner Rede die Argumentation der Arbeitgeber aufs Korn genommen. "Die Arbeitgeber sagen, dass die Gewinne nur vorübergehend seien, weil z.B. der niedrige Ölpreis nicht von Dauer sei. Das könne sich auch ganz schnell wieder ändern. Hat euch schon mal jemand gefragt, wie sich eure Mietpreise entwickeln?"

Wahr ist, dass die Gewinne der DAX-Konzerne der Metall- und Elektroindustrie in die Höhe schießen. Deshalb ist es richtig, auch in diesem Jahr eine ordentliche Entgelterhöhung durchzusetzen.

02.05.2016 |

Warnstreik voller Erfolg

Beschäftigte bei BIT streiken für Anerkennung des Flächentarifvertrags

Schwalbach - Die Kollegen von BIT Analytical waren mit 75 Kolleginnen und Kollegen am 02. Mai ab 11.30 Uhr im Streik. Die Geschäftsleitung hatte noch vergeblich versucht den Streik zu verhindern. Aber: die Produktion stand!

Das war der erste Streik seit 17 Jahren. Bei strahlendem Sonnenschein zogen die Kolleginnen und Kollegen nach Kronberg zur gemeinsamen Kundgebung bei Braun.

Gearbeitet wurde an dem Tag nicht mehr. Das war ein gutes Signal an die Geschäftsleitung im Kampf um einen Anerkennungstarifvertrag. Tarifvertrag? Das steht uns zu!

02.05.2016 |

Beschäftigte von Bombardier am Flughafen im Warnstreik

Service-Techniker von Bombardier für 5% mehr Geld

Frankfurt - Nach einer Betriebsversammlung bei Bombardier am Flughafen hat die IG Metall die Beschäftigten zum Warnstreik für die Erhöhung der Entgelte um 5%aufgerufen. Gleichzeitig war es eine gemeinsamen Aktion aller Bombardier-Standorte der Republik im Kampf gegen Personalabbau, Standortschließung und Sparmassnahmen.

20 Kolleginnen und Kollegen des Standortes am Frankfurter Flughafen aus der Tagschicht haben sich am Warnstreik beteiligt. Die Service-Techniker am Flughafen sind für die Wartung der SkyLine-Bahn zuständig.

29.04.2016 |

400 Beschäftigte von Rolls Royce und Zumtobel im Warnstreik

Solidarität in der Tarifrunde und für den Erhalt der Arbeitsplätze bei Zumtobel

Oberursel - Um 9.30 Uhr kommen 300 Kolleginnen und Kollegen von Rolls Royce zum Warnstreik vors Tor. Zeitgleich treffen zwei Busse aus Usingen ein, mit denen 100 Kolleginnen und Kollegen vom Leuchtenhersteller Zumtobel kommen.

Am Vortag hat die Beschäftigten von Zumtobel eine Mitteilung der Firmenleitung wie ein Keulenschlag getroffen. Nach Wochen der Hoffnung, dass die Produktion in Usingen von einem anderen Eigentümer weitergeführt werden könnte, hat die Geschäftsführung von Zumtobel plötzlich die Schließung des Werks angekündigt.

Die Kolleginnen und Kollegen von Rolls Royce bereiten der Belegschaft von Zumtobel einen großartigen Empfang vor dem Werkstor. Gemeinsam geht es zum Rathausplatz zur Kundgebung.

Dort stehen in den Reden der Betriebsratsvorsitzenden Rolf-Dieter Dreyer, Rolls Royce, und Gabi Sandberg, Zumtobel, sowohl die Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie als auch die Ankündigung der Werksschließung im Mittelpunkt.

Kampfbereitschaft und Solidarität sind in beiden Fällen gefragt.

Michael Erhardt bringt es in einer kämpferischen Rede auf den Punkt. "Die Arbeitgeber sollen sich warm anziehen. Wir sind bei Zumtobel mit 95% IG Metall-Mitgliedern gut vorbereitet zu kämpfen. Und wir werden auch in der Tarifrunde zeigen, dass wir zu massiven Streiks in der Lage sind, wenn es bei den Provokationen der Arbeitgeber bleibt."

29.04.2016 |

Warnstreiks beginnen gleich um 0 Uhr

Nachtschicht von AVO Carbon im Warnstreik

Frankfurt - Um Mitternacht ist es soweit. Die 50 Kolleginnen und Kollegen der Nachtschicht bei AVO Carbon beginnen ihren Warnstreik für die Tarifforderung der IG Metall. Das Tor bei AVO ist mit Transparenten für 5% mehr Geld behängt.

Für eine Stunde sind die Kolleginnen und Kollegen vor dem Tor, um der Forderung Nachdruck zu verleihen. Die Stimmung ist trotz der Kälte gut.

Michael Erhardt erläutert das Angebot der Arbeitgeber vom Vortag. "2,1% höre sich ja nach einem Ausgangspunkt für Verhandlungen an. Aber dieses Angebot ist für zwei Jahre gemeint und damit nur die Hälfte wert. Das ist eine Provokation", so Michael Erhardt, der erste Bevollmächtigte der IG Metall Frankfurt.

"Das ist eine Frechheit", ist die einhellige Reaktion der Anwesenden.

Aber klar ist auch, dass der Druck der Warnstreiks deshalb gesteigert werden muss.

24.04.2016 |

Atos-Beschäftigte kämpfen für Tarifforderung

Balkon-Aktion bei Atos im Squaire am Flughafen

Frankfurt - Am 21. April haben die Beschäftigten des IT-Dienstleisters Atos im Squaire am Frankfurter Flughafen für ihre Tarifforderung demonstriert. Tarifforderung der IG Metall ist es, die Entgelterhöhung der Metall- und Elektroindustrie aus 2015 in Höhe von 3,4% für alle Beschäftigten bei Atos umzusetzen und zusätzlich die Erhöhung aus 2016 für die Mitglieder der IG Metall auszuzahlen.

Die Kolleginnen und Kollegen nutzten den Balkon ihrer Büros im Squaire, um zu zeigen, dass mit ihrer Aktionsbereitschaft zu rechnen ist.

Atos will erreichen, dass die Kopplung der tariflichen Entgelterhöhung an die Metall- und Elektroindustrie gelöst wird. Gerade das ist aber der Punkt, der den Tarifvertrag der IG Metall für die IT-Industrie und die Beschäftigten bei Atos besonders attraktiv macht.

Die Aktion war der Frankfurter Auftakt zur Tarifrunde 2016.

21.03.2016 |

Tarifauftakt für die Metall- und Elektroindustrie in Koblenz

Frankfurter Metallerinnen und Metaller in Koblenz

Koblenz - Vor der ersten Tarifverhandlung für die Metall- und Elektroindustrie für die sogenannte Mittelgruppe (Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland) haben sich in Koblenz am 16. März 1.500 Metallerinnen und Metaller versammelt, um Druck für 5% mehr Entgelt zu machen. Auch aus Frankfurt waren wir mit einem Bus dabei. Insbesondere von BIT in Schwalbach hatten sich viele Kolleginnen und Kollegen auf den Weg gemacht, weil der Arbeitgeber dort die tariflichen Entgelterhöhungen nicht länger zahlen will. Die IG Metall fordert von BIT eine Anerkennung des Flächentarifvertrags der Metall- und Elektroindustrie.

Die nächste Verhandlung findet am Freitag, 15. April 2016, in Darmstadt statt.

08.03.2016 |

Ostermarsch-Aufruf Frankfurt 2016

Fluchtursachen beseitigen – Menschenrechte durchsetzen

Wir wollen zu Ostern ein Zeichen setzen für eine andere Politik. Wir wollen Frieden, Abrüstung, internationale Solidarität und die friedliche Lösung internationaler Konflikte. Internationale Konflikte friedlich lösen!

Ostermontag, 28. März 2016 in Frankfurt am Main:

10:30 Uhr Rödelheim, Bahnhof - 11.30 Uhr Bockenheimer Depot
11:00 Uhr Griesheim, Mainzer Landstr./Waldschulstr.
11:00 Uhr Bornheim, Gießener Str./Marbachweg (US-Generalkonsulat)
11:30 Uhr Niederrad, Bruchfeldplatz

13:00 Uhr Antikriegskundgebung auf dem Frankfurter Römerberg
mit
· Meliah Akbaba (Kurdischer Frauenrat)
· Karin Leukefeld (Nahostkorrespondentin)
· Wiltrud Rösch-Metzler (Bundesvorsitzende Pax Christi)
· Moderation: Harald Fiedler (DGB Frankfurt)
· Kulturprogramm mit Politokk

05.03.2016 |

hr info Podcast

Der hessische Arbeitsmarkt und die Flüchtlinge

Am hessischen Arbeitsmarkt läuft es derzeit rund. Nach und nach kommen auch Flüchtlinge auf den Arbeitsmarkt. Wie können sie in Arbeit kommen oder ausgebildet werden? Welche Probleme neben der Sprache gibt es? Was können die Unternehmen tun? Was fordern die Gewerkschaften?

In der HR Infosendung Job kommt auch die IG Metall Frankfurt zu Wort.

20.02.2016 |

Übergabe der Forderungen an den Gesamtbetriebsrat

Beschäftigte von Hewlett Packard Enterprise wollen Sicherheit

Bad Homburg - Die gewerkschaftlichen Vertrauensleute der IG Metall – vertreten durch Volker Müller und Rainer Beck – übergeben dem stellvertretenden GBR-Vorsitzenden Claus Henrici rund 270 Unterschriften, die sie in Bad Homburg zu ihrem Forderungskatalog zur Verbundpartnerplanung gesammelt haben.
Hewlett Packard Enterprise beabsichtigt deutschlandweit ca. 1400 Mitarbeiter aus der Sparte Enterprise Services per Outsourcing zu sogenannten „Verbundpartnern“ abzuschieben. Die Unterzeichner fordern für diesen Personenkreis die Absicherung der Beschäftigungsbedingungen und der erworbenen Ansprüche, sowie Regelungen zur Beschäftigungssicherung.
Nicht nur Betroffene haben sich den Forderungen der Vertrauensleute angeschlossen. Ebenso haben sich Mitarbeiter anderer Bereiche solidarisch erklärt, da sie befürchten, dass sie in Zukunft von ähnlichen Planungen bei HPE betroffen sein können.

Forderungen zum Betriebsübergang zu Partnerfirmen

11.02.2016 |

Betriebsübergang von Ericsson TSG zu Huawei zum 1.4.2016

Tarifvertrag soll bei Huawei weitergelten

Frankfurt - Am 1.4.2016 werden ca. 440 Techniker der Ericsson Technology Services GmbH gemäß §613a BGB zu Huawei übergehen. Hintergrund ist, dass Vodafone einen Service-Vertrag neu ausgeschrieben hatte, der bisher mit Ericsson bestand und nun nicht mehr mit Ericsson, sondern mit dem chinesischen Telekommunikationsausrüster Huawei einen neuen Vertrag abgeschlossen hat. Für die Ericsson Technology Services GmbH gilt der Rahmentarifvertrag Telekommunikation der IG Metall. Die aufnehmende Huawei Technologies Service GmbH ist bisher aber eine tariflose Gesellschaft. Durch den Betriebsübergang werden die tariflichen Arbeitsbedingungen zwar Teil des Arbeitsvertrags, sie sind danach aber nach Tarifvertragsgesetz jederzeit durch andere Abmachungen, z.B. durch einen neuen Arbeitsvertrag ersetzbar.

Einen rechtlichen Anspruch auf die tariflichen Arbeitsbedingungen haben auch nur diejenigen, die vor dem 1.4.2016 Gewerkschaftsmitglied geworden sind.

Da der Rahmentarifvertrag Telekommunikation einen Anspruch auf die Übernahme der Tariferhöhungen der Metall- und Elektroindustrie in NRW mit einem Monat Verzögerung enthält, ist die Weitergeltung dieses Tarifvertrags von erheblicher Bedeutung für die Einkommensentwicklung der Beschäftigten. Es wird darum gehen, die Weitergeltung dieses Tarifvertrags nicht nur als individuellen Anspruch, sondern als Tarifvertrag für das aufnehmende Unternehmen durchzusetzen.

16.01.2016 |

Diskussion zur Tarifrunde 2016 in der Metall- und Elektroindustrie

Neujahrsempfang und Delegiertenversammlung der IG Metall Frankfurt

Frankfurt - Am Samstag, 16. Januar, hat der Neujahrsempfang und die Delegiertenversammlung der IG Metall Frankfurt in der IG Metall-Vorstandsverwaltung stattgefunden. Referent zur Vorbereitung der Tarifrunde 2016 in der Metall- und Elektroindustrie war der Bezirksleiter der IG Metall, Jörg Köhlinger.

In seiner Einleitung hat Martin Weiss betont, dass sich die IG Metall nach wie vor mit aller Kraft dafür einsetzt, dass die zu uns kommenden Geflüchteten bei uns Unterstützung finden. Wir wenden uns gegen jegliche Verschärfung des Asylrechts und werden uns vor allem bei der Integration der Geflüchteten in Ausbildung und Arbeit in den Betrieben engagieren.

Michael Erhardt konnte in seinem Geschäftsbericht auf eine insgesamt erfolgreiche Entwicklung der IG Metall in Frankfurt verweisen. Das Ziel bei den Neuaufnahmen wurde mit 720 neuen Mitgliedern in 2015 zwar nicht ganz erreicht, in den von uns betreuten Betrieben konnten wir aber auch 2015 wieder die Zahl der Mitglieder der IG Metall steigern.

Jörg Köhlinger hat in seiner Rede zur Tarifpolitik 2016 auf die insgesamt stabile wirtschaftliche Situation verwiesen. So wollen wir auch in 2016 eine deutliche Entgeltsteigerung durchsetzen, zumal offensichtlich ist, dass die stabile wirtschaftliche Entwicklung in 2015 bereits stark von der verbesserten Binnennachfrage abhängig war.

In der Diskussion hat eine große Rolle gespielt, dass Teil einer Forderung für die Tarifrunde 2016 eine soziale Komponente sein müsse, die die unteren Entgeltgruppen stärker an der Entgeltsteigerung beteiligt als die höheren Entgeltgruppen. Das könne durch eine Festgeldforderung statt einer prozentualen Erhöhung erreicht werden. Alternativ sei eine Verbindung einer prozentualen Forderung mit einem Mindesterhöhungbetrag möglich. Die Delegiertenversammlung Frankfurt hat sich im Ergebnis für eine prozentuale Erhöhung um 5,5%, mindestens aber 160 € ausgesprochen und damit die Tarifkommissionsmitglieder aus Frankfurt beauftragt, am 28. Januar diese Position in die Tarifkommission des Bezirks Mitte einzubringen.

Podcast HR Info

Die Roboter kommen - neue Arbeitswelt - Industrie 4.0

Am Samstag, den 23.1.2016, lud die Sendung "Job" von hr-info Charlotte Venema vom Arbeitgeberverband und Michael Erhardt, den Ersten Bevollmächtigten der Geschäftsstelle Frankfurt, ein, um die "neue Arbeitswelt" mit Industrie 4.0 zu diskutieren. Anbei der 24-minütige Radiobeitrag.

16.01.2016 |

Einladung

Neujahrsempfang der Geschäftsstelle

Wir laden Euch herzlich ein zu unserem Neujahrsempfang am

Samstag, 16. Januar 2016,
11 Uhr IG Metall Vorstand,
Konferenzetage, K2.

Der Neujahrsempfang ist dieses Mal der Rahmen für eine Delegiertenversammlung, zu der wir aber auch alle interessierten Mitglieder herzlich einladen.

Da wir uns als Geschäftsstelle - die neue Bezeichnung für Verwaltungsstelle ab 1.1.2016 - zur Tarifforderung für die Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie positionieren wollen, haben wir zur Delegiertenversammlung eingeladen und verbinden das mit unserem Neujahrsempfang.

Wir freuen uns, als Gastredner zur Tarifrunde 2016 unseren Bezirksleiter Jörg Köhlinger begrüßen zu können. Für Speis und Trank ist gesorgt.

Kampf um Arbeitsplätze

Zumtobel Usingen BLEIBT!

Aufkleber für Soli-Aktionen.

Mit dieser Forderung kämpfen die Kolleginnen und Kollegen um Ihren Arbeitsplatz und ihr Werk. Das Unternehmen hatte angekündigt einen Partner zu suchen, der das Werk ganz oder teilweise übernimmt. Nun grassiert Angst und Wut. Das Werk hatte viele Jahre hohe Gewinne gemacht und steht hervorragend da. Die IG Metall hat sich an die Politik gewandt und Bürgermeister und Landrat gebeten die Belegschaft zu unterstützen. Beide haben zugesagt. Die Belegschaft erstellt jetzt mit Wirtschaftsexperten ein eigenes Zukunftskonzept für Usingen. Mehr als 90% der Belegschaft sind in der IG Metall organisiert. Wir werden Alles zur Verteidigung der Arbeitsplätze tun!

Solidaritätsadressen bitte an:
mailto:BetriebsratUsingen(at)zumtobelgroup.com

Resolution der IG Metall Frankfurt

Parlamentswahlen in der Türkei

Am 1. November 2015 haben in der Türkei Parlamentswahlen stattgefunden. Von freien und demokratischen Wahlen kann keine Rede sein.

Eine politische Verfolgungswelle gegen Oppositionelle, Gewerkschafter und kritische Medien hat Erdogan den Wahlsieg gesichert. Ganze Wählergruppen, vor allem in den kurdischen Gebieten, eingeschüchtert. Ziel der islamistischen AKP war die HDP unter die 10-Prozent-Hürde zu drücken, um sich so den Wahlsieg zu sichern.

Die IG Metall Frankfurt hat hierzu eine Resolution verabschiedet.

10.12.2015 |

Radiobeitrag

Wie können Flüchtlinge auf dem Arbeitsmarkt integriert werden?

Wie können Flüchtlinge auf dem Arbeitsmarkt integriert werden? Beiliegend könnt ihr einen kurzen Beitrag (4 Minuten) vom Hessischen Rundfunk zum Thema hören, bei dem auch Michael Erhardt für die IG Metall Frankfurt mitwirkte.

HR Beitrag: Flüchtlinge auf dem Arbeitsmarkt integrieren (MP3 4,2MB)

20.11.2015 |

Kurzzusammenfassung des Frankfurter Industrie-Masterplans

Masterplan Industrie für Frankfurt

Die Stadt Frankfurt hat im Herbst 2015 nach einem dreijährigen Prozess einen Entwurf zu einem Masterplan Industrie vorgelegt. Masterpläne gibt es auch andernorts. Der Frankfurter Masterplan Industrie ist allerdings sehr konkret und die Einbeziehung der Industriegewerkschaften, des DGB, der Arbeitgeber, der Kammern und der Hochschulen in die Erarbeitung des Masterplanes war sehr weitgehend.

"Die Frankfurter IG Metall unterstützt den 'Masterplan Industrie', an dem wir aktiv mitgewirkt haben. Die vorgeschlagenen Maßnahmen müssen jetzt umgesetzt werden. Das wird bestehende Arbeitsplätze sichern und neue Arbeitsplätze schaffen. Der erreichte große Konsens im Beirat Industrie wird auf dem weiteren Weg zur Entwicklung unserer Industrie helfen. Im nächsten Schritt müssen wir mit der Region ins Gespräch kommen. Der Bund und die Länder können dabei helfen.", sagte Michael Erhardt, 1. Bevollmächtigter der Verwaltungsstelle Frankfurt.
Weitere Statements von Mitgliedern des Beirats Industrie (PDF 77KB)

Tafeln zum Masterplan Industrie (PDF 1,6MB)

Pressespiegel Vorstellung Masterplan (PDF 311KB)

03.11.2015 |

TTIP, CETA und TISA: Auswirkungen auf Kommunen und die Stadt Frankfurt

Einladung zur Podiumsdiskussion

Das Frankfurter Bündnis gegen TTIP. CETA und TISA lädt zu einer interessanten Veranstaltung am Dienstag, den 17.11.2015 ein. Von dem hochkarätig besetzten Podium und von Herrn Raphael vom Deutschen Städtetag werden Auswirkungen von TTIP, CETA und TISA auf Kommunen und die Stadt Frankfurt diskutiert: Was kommt auf die Frankfurter Bürgerinnen und Bürger zu? Welche Auswirkungen können die Abkommen auf Wohnen, Gesundheit und Bildung in Frankfurt haben?

Wir freuen uns auf ein Grußwort von unserem Oberbürgermeister und Kollegen Peter Feldmann. Im Anschluss besteht noch die Möglichkeit sich auszutauschen bei einem kleinen Umtrunk. Die Veranstaltung findet im main_forum des Vorstandes der IG Metall statt.

Wir freuen uns auf Euer Interesse und bitten darum die Einladung möglichst breit weiterzuleiten.

21.11.2015 |

Gemeinsam gegen die NPD

Demonstrieren gegen den Bundesparteitag der NPD

vom 21.-22. November soll in Weinheim ein Bundesparteitag der NPD stattfinden. Antifaschist/-innen aus dem Rhein-Main Gebiet aus Weinheim, Worms, Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg wollen sich entschlossen und solidarisch in den Weg stellen.

Die Anti-Nazi-Koordination (ANK) verkauft Bustickets zum Preis von 10,- für die Fahrt nach Weinheim (Hin- und Rückfahrt). Nächste Ticketverkaufstermine sind am: Di, 17.11., 18:00 Uhr, DGB-Jugendclub und Mittwoch, 18.11., 18 – 20 Uhr im Club Voltaire (Kneipe). Weitere Informationen hierzu.

Die IG Metall Verwaltungsstelle Frankfurt sponsert die Bustickets für Mitglieder der IG Metall, die knapp bei Kasse sind und mit wollen.

06.11.2015 |

Jubilare feiern 6370 Jahre Mitgliedschaft in der IG Metall

Jubilarfeier im DGB-Haus

Am Freitag, den 6. November 2015, waren 129 Jubilarinnen und Jubilare mit ihren Angehörigen ins DGB-Haus eingeladen. Zusammen sind sie 6370 Jahre Mitglied in der IG Metall.

58 Menschen auf der Jubilarfeier sind seit 40 Jahren Mitglied in der IG Metall. Wen diese lange Zeit beeindruckt, dem sei gesagt, dass in Frankfurt 33 Jubilare auf 50 Jahre, 30 auf 60 Jahre und sieben auf gar 70 Jahre Mitgliedschaft in der IG Metall zurückblicken.

In seiner Festrede hat der 1. Bevollmächtigte der Frankfurter Verwaltungsstelle, Michael Erhardt, mit einem Rückblick in das letzte Jahrhundert an frühere Arbeitsbedingungen sowie die historischen Entwicklungen erinnert und daran, welchen Beitrag die jetzigen Jubilare mit ihrem gewerkschaftlichen Engagement  geleistet haben.

Die sieben 70-jährigen Jubilare wurden stellvertretend für alle Jubilare geehrt.

Für musikalische Unterhaltung sorgten auch in diesem Jahr wieder der DGB-Chor und die Schlagerband „Interton“. Der Unterhaltungskünstler „Ingo Knito“ sorgte mit seinen Auftritten für Spaß und Freude.

30.10.2015 |

Flüchtlingen helfen

Einladung zum Winterflohmarkt

Am Samstag, den 21.11.2015, ab 14 Uhr findet in der IG Metall Vorstandsverwaltung ein Winterflohmarkt für Flüchtlinge statt. Wir begrüßen diese Initiative und freuen uns über Eure Teilnahme und/oder Weiterverbreitung der Veranstaltung!

Der Flohmarkt dient einerseits der Versorgung der Flüchtlinge mit warmer Kleidung und Taschen aller Art sowie andererseits dem gegenseitigen Kennenlernen.

Für Speis und Trank ist gesorgt, gern werden Kuchenspenden entgegengenommen.

Weitere Informationen findet ihr im Bild links.

10.10.2015 |

Demonstration gegen TTIP und CETA

Demo gegen TTIP – auch die Frankfurter IG Metall war dabei

Letzten Samstag protestierten in Berlin viele Menschen gegen TTIP, das geplante Freihandelsabkommen zwischen EU und USA. Zu der Demonstration kamen mit 250 000 deutlich mehr Menschen als erwartet. Auch aus Frankfurt wurde der Protestzug mit drei voll besetzten Bussen des DGB unterstützt.

Auf dem Protestzug vom Hauptbahnhof bis zur Siegessäule herrschte unter den Demonstranten eine gute Stimmung. Lautstark und bunt protestierte die Masse gegen ein Sinken sozialer, ökologischer und Verbraucher-Standards sowie der Aushöhlung demokratischer Institutionen durch Geheimgerichte. Durch die große Anzahl der Teilnehmer wurde ein starkes Zeichen gesetzt.

30.09.2015 |

Aktionen gegen Streichung von 250 Arbeitsplätzen bei Procter&Gamble

Beschäftigte im BRAUN-Werk Kronberg kämpfen um Perspektiven

Kronberg - Heute Morgen, 30. September, um 7.30 Uhr zogen 100 Kolleginnen und Kollegen der Frühschicht vom BRAUN-Werk in Kronberg in einem Demonstrationszug von den Werkshallen vor das Firmengelände auf die Frankfurter Straße, um gegen die geplante Streichung von 250 Arbeitsplätzen im Werk Kronberg zu protestieren. An Nachmittag um 15.30 Uhr zogen nochmals 60 Kolleginnen und Kollegen der Spätschicht ebenfalls für 1 1/2 Stunden vor das Firmengelände.

Der Kern des Werks soll nach Walldürn im südlichen Odenwald verlagert werden. Es verbleiben nach der Verlagerung in 2-4 Jahren nur noch 70 Arbeitsplätze in der Galvanik in Kronberg. Die Firmenleitung von Procter&Gamble, seit 2005 der Eigentümer der Marke BRAUN, hat sich trotz eines Alternativkonzepts von Betriebsrat und IG Metall entschieden, an diesem radikalen Abbau von 80% der  Arbeitsplätze festzuhalten. Die Alternative hätte vorgesehen, die Hälfte der Arbeitsplätze in Kronberg zu erhalten und somit Spielraum geschaffen, um mit einer gut ausgestatteten Altersteilzeit größte Teile des Personalabbaus zu bewältigen.

Bei den heutigen Aktionen der IG Metall ging es darum, Druck aufzubauen, damit für alle vom Arbeitsplatzverlust betroffenen Beschäftigten eine Perspektive erreicht wird. Da bis zur Umsetzung des Arbeitsplatzabbaus noch mehr als ein Jahr Zeit ist, geht es darum, nicht nur hohe Abfindungen und Altersteilzeitregelungen, sondern vor allem auch gute Qualifizierungsmaßnahmen und Arbeitsplatzperspektiven durchzusetzen.

23.09.2015 |

Solidarität mit Flüchtlingen

Pro Menschenrechte. Contra Vorurteile.

Die IG Metall hat ihre Mitglieder und die Belegschaften zur Solidarität mit Flüchtlingen und allen gesellschaftlichen Kräften aufgerufen, die für die Rechte von Flüchtlingen und ihre Integration eintreten. In der Broschüre "Pro Menschenrechte – Contra Vorurteile" liefern wir Euch Fakten und Argumente zur Flüchtlingsdebatte. Wir möchten Euch auch eine Hilfestellungen für den Umgang mit Unkenntnis, Vorurteilen und Rassismus geben. Die Broschüre ist von der IG Metall in Kooperation mit Pro Asyl und der Amadeu Antonio Stiftung herausgegeben worden und erhältlich in Printversion in der Verwaltungsstelle.

24.08.2015 |

10.10.2015 in Berlin

Demonstration gegen TTIP & CETA

Infos zum Freihandelsabkommen TTIP und zur Demonstration: www.ttip-demo.de

Zeit und Ort der Demonstration
Samstag, 10. Oktober 2015
Auftakt: 12 Uhr Berlin / Hauptbahnhof / Washingtonplatz
Start der Demo: 13:00 Uhr
Beginn Hauptkundgebung: Ca. 15:00 Uhr, Brandenburger Tor

Anreise: sowohl am 10.10. als auch am 09.10. möglich
Aus der DGB-Region Frankfurt-Rhein-Main werden Busse ab Frankfurt, Wiesbaden und Limburg fahren.
Wir werden zwei verschieden Abfahrtszeiten anbieten:
· Abfahrt am 10.10.2015 um 5 Uhr und
· Abfahrt am 09.10.2015 um 12 Uhr, Übernachtung in Eigenverantwortung.

Rückfahrt ist in beiden Fällen am 10.10. im Anschluss an die Hauptkundgebung.

 

Verbindliche Anmeldung für die Busse zur Demonstration (PDF, 162KB)

Radiointerview mit Michael Erhardt im Hessischen Rundfunk zu TTIP (MP3, 23MB)

Mobilisierungs-Video zur Demonstration am 10.10.2015 (YouTube)

Gute Frage: Detlef Wetzel im Dialog über TTIP (YouTube)

Plakat TTIP zur Mobilisierung

Flyer TTIP zur Mobilisierung

13.08.2015 |

Diskussionsveranstaltung zum Antikriegstag

Neue Spannungen, neue Herausforderungen – dem Krieg keine Chance

Copyright: Panthermedia.net

Frankfurt - Wir laden Euch herzlich ein zur DGB-Diskussionsveranstaltung zum Antikriegstag am 1. September um 18 Uhr im DGB-Haus, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77, 60329 Frankfurt.

09.07.2015 |

Podiumsdiskussion der SPD-Fraktion im Römer

Mehr Kontrollen beim Mindestlohn gefordert

Frankfurt - Am Montagabend fand eine Podiumsdiskussion der SPD-Fraktion im Römer statt. Thema war die Debatte um mehr Kontrolle des deutschen Mindestlohns angesichts der aktuellen Diskussionen zur Reduzierung der Nachweispflichten. Gerade Gewerkschaften setzen sich dafür ein, dass die Arbeitszeiten eingehalten und nachgehalten werden. In dem Zusammenhang war Michael Erhardt, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Frankfurt, als Podiumsgast auf dieser Veranstaltung.

"Das ganze Gejaule der Arbeitgeberseite sei gegenstandslos, denn schon im Arbeitszeitgesetz stünde klipp und klar, dass die Arbeitszeit dokumentiert werden müsse," so Kollege Erhardt.

Immerhin würden 18 000 Menschen in Frankfurt von dem Gesetz profitieren, beschrieb Kollege Erhardt weiter. Doch 8,50 Euro oder auch 10 Euro würden in Frankfurt nicht zum Leben reichen.

Die IG Metall Frankfurt setzt sich für eine weitere Erhöhung des Mindestlohns ein. Gleichzeitig werden aber Tarifverträge aktiv ausgebaut, da hier die Entgelte in der Metall- und Elektroindustrie deutlich über den Mindestlöhnen liegen und nur Tarifverträge die Sicherheit der Beschäftigten garantieren.

09.06.2015 |

Bundesweiter Aktionstag bei Siemens

Siemens-Beschäftigte im Schaltanlagenwerk protestieren gegen bundesweiten Personalabbau

Frankfurt - Heute um 12.30 Uhr versammelten sich Kolleginnen und Kollegen aus dem Siemens-Schaltanlagenwerk in Fechenheim vor dem Tor, um gegen den Personalabbau bei Siemens zu protestieren.

Anfang Mai war bekannt geworden, dass weitere 2.200 Arbeitsplätze in Deutschland gestrichen werden, obwohl die letzten Personalabbauprogramme noch gar nicht abgeschlossen worden sind. Siemens versucht die Profite zu verbessern, indem ständig Kostensenkungsprogramme durch Personalabbau durchgezogen werden. Die IG Metall hat mit ihrem bundesweiten Aktionstag ein Zeichen gesetzt, dass dieser Weg in die Irre führt. Ohne Innovationen und verbesserte Produkte wird es keine Wende bei Siemens geben.

06.05.2015 |

Beschäftigte von Atos protestieren

Atos soll Tarifvertrag einhalten

Frankfurt -  Am gestrigen 5. Mai haben 90 Beschäftigte des IT-Dienstleisters Atos vor dem Gebäude in der Lyoner Straße 27 in Niederrad für die Einhaltung des Tarifvertrags durch Atos demonstriert.

Obwohl viele Kolleginnen und Kollegen unter der Woche nicht in Frankfurt vor Ort, sondern im Kundeneinsatz sind, war die Beteiligung der Kolleginnen und Kollegen aller Atos-Betriebe aus Offenbach und Frankfurt sehr hoch.

Alle Rednerinnen und Redner, Michael Erhardt, Erster Bevollmächtigter der Verwaltungsstelle Frankfurt,  Gabriele Hanke, IG Metall Verwaltungsstelle Offenbach, Andreas Will, Betriebsrat Atos IT Offenbach, Elke Klaiber, Betriebsrat Atos IS Mitte und Bernd Montag, Betriebsrat Atos IT Frankfurt 2, haben ihr Unverständnis über die Weigerung des Arbeitgebers zum Ausdruck gebracht, die festgelegte Tariferhöhung von 3,4% zu zahlen und mahnten die Einhaltung der Tarifverträge an.

Zusätzlich zum Verzicht auf die Entgelterhöhung möchte Atos auch die Ersteingruppierungen aussetzen. Damit will Atos denjenigen Kolleginnen und Kollegen, die bisher bei der Bezahlung unterhalb des Tarifs liegen, sogar einen doppelten Verzicht zumuten.

Die versammelten Kolleginnen und Kollegen äußerten lautstark und eindeutig ihre Verärgerung über das Verhalten von Atos.

29.04.2015 |

Fest der Befreiung auf dem Römerberg

70 Jahre Befreiung von Faschismus und Krieg!

Frankfurt - Am 8. Mai 2015 jährt sich zum 70. Mal der Tag der Befreiung von Faschismus und Krieg. Eine lange Zeit, die es zu feiern gilt, die aber auch zum Nachdenken und Mahnen genutzt werden soll. Gemeinsam mit der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) Frankfurt und Umgebung und vielen anderen Unterstützern wollen wir am 8. Mai 2015 von 14 bis 21 Uhr ein Fest der Befreiung auf dem Römerberg feiern. Es soll ein Fest der Verständigung und Toleranz werden, ein Fest gegen Neonazismus, Rassismus und Antisemitismus, gegen Fremdenhass und Menschenfeindlichkeit. Wir rufen alle IG Metall-Mitglieder auf, sich zu beteiligen und gemeinsam ein schönes Fest zu feiern. Das bunte Rahmenprogramm steht jedenfalls.

Bei den Blockaden und auf der Maidemonstration des DGB

Am 1. Mai gemeinsam gegen Nazis

1. Mai 2013

Ausgerechnet am 1. Mai, dem Tag vor dem 80. Jahrestagung der Besetzung der Gewerkschaftshäuser durch die Nazis am 2. Mai 1933, will die NPD in Frankfurt demonstrieren. Das wollen wir nicht zulassen. Die IG Metall Frankfurt unterstützt den Aufruf des Römerbergbündnisses und des Antifaschistischen Ratschlags zu Aktionen gegen einen Naziaufmarsch in Frankfurt.

Auf Initiative des DGB hat Oberbürgermeister Peter Feldmann gemeinsam mit dem Ordnungsdezernenten der Stadt Frankfurt, Markus Frank, die NPD-Veranstaltung am 1. Mai verboten, aber es muss damit gerechnet werden, dass die Gerichte den Naziaufmarsch genehmigen. Gerade am 1. Mai ist es eine besondere Verantwortung der Gewerkschaften, die demokratische Ordnung mit allen Mitteln zu schützen. Die Besetzung der Gewerkschaftshäuser und die Zerschlagung der Gewerkschaften vor 80 Jahren gleich nach der Machtübertragung auf die Nazis zeigt doch, welche entscheidende Rolle den Gewerkschaften von den Feinden der Demokratie zugemessen wird.

Die IG Metall Frankfurt ruft deshalb dazu auf, sich den Nazis in den Weg zu stellen und an den Blockaden oder an der Maidemonstration des DGB und der Kundgebung auf dem Römerberg teilzunehmen, um dort unseren Protest deutlich zu machen.

Vom 1. Mai muss ein klares Zeichen ausgehen, dass die NPD endlich verboten wird und dass auch für alle anderen Naziorganisationen in unserer Demokratie kein Platz ist.

Denn Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen.

29.04.2015 |

Großplakat vor dem Firmeneingang aufgehängt

Worldline: Tarifvertrag – damit was hängen bleibt

Frankfurt - Gestern um 12 Uhr waren 100 Kolleginnen und Kollegen des IT-Unternehmens Worldline, das IT-Dienstleistungen für das Kreditkartengeschäft anbietet, in der Hahnstr. 25 in der Bürostadt Niederrad einem Aufruf der IG Metall Frankfurt zu einer Aktion für einen Tarifvertrag bei Worldline vor dem Gebäude gefolgt.

Anlass für die Kundgebung war, dass die Geschäftsführung die Aufforderung der IG Metall abgelehnt hatte, Verhandlungen über die Einführung des Rahmentarifvertrags IT bei Worldline aufzunehmen.

Daraufhin hat die IG Metall Anfang der Woche gegenüber dem Haupteingang der Firma ein großes Plakat "Tarifvertrag - damit was hängen bleibt" von der Städtereklame aufhängen lassen, um die Forderung optisch zu unterstreichen.

Die Worldline GmbH gehört zum Atos-Konzern. Worldline hat 850 Beschäftigte in Frankfurt und Aachen. Für die großen IT-Dienstleistungsgesellschaften im Konzern - mehr als 5.000 Beschäftigte - hatte die IG Metall im Jahr 2013 einen Rahmentarifvertrag IT vereinbart. Diesen Tarifvertrag möchten die Beschäftigten bei Worldline nun auch für ihr Unternehmen erreichen. Insbesondere die jährlichen Entgeltsteigerungen entsprechend den Tarifverträgen in der Metall- und Elektroindustrie in diesem Rahmentarifvertrag machen das Tarifwerk für die Beschäftigten bei Worldline attraktiv, da die freiwilligen Entgelterhöhungen der Firma in den letzten Jahren regelmäßig hinter den Tarifsteigerungen zurückblieben.

18.04.2015 |

TTIP geht in Frankfurt baden

Am 18.04.2015 fanden weltweit Demonstrationen gegen das geplante Freihandelsabkommen TTIP statt. Insgesamt gab es in 45 Ländern rund 750 Protestaktionen. Auch in Frankfurt wurde gegen das Abkommen demonstriert, wobei nicht nur TTIP, sondern auch CETA (Freihandelsabkommen mit Kanada) und TISA (Abkommen über Freihandel mit Dienstleistungen) im Fokus stand.

Kontakt Geschäftsstelle Frankfurt am Main

Öffnungszeiten:
Mo-Do: 9:00 bis 16:00 Uhr
Fr: 9:00 bis 12:00 Uhr

Telefon: +49 (69) 24 25 31 - 0

Adresse und Anfahrt hier.

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