Die IG Metall Frankfurt unterstützt die Demonstration, in vielen Betrieben wird mobilisiert. Hier einige Stimmen von Metallerinnen und Metallern.
Michael Iglhaut, BR-Vorsitzender bei Continental Teves
Die Sicherung unserer Arbeitsplätze muss höchste Priorität haben.
Elvira Henning-Knau, Betriebsrätin bei Continental Teves
Die Krise darf nicht auf Kosten der Frauen abgewälzt werden.
Julia Collado-Arno, Auszubildende IG Metall Verwaltungsstelle
Ich, als Auszubildene bei der IG Metall, werde selbstverständlich auch zur Demo am 28 März kommen. Es lohnt sich für uns als Jugendliche zu kämpfen! Es dürfen nicht noch weitere Ausbildungsplätze weg fallen und die Leiharbeit sich immer weiter ausbreiten. Was soll aus uns werden?? Ich hoffe es kommen möglichst viele. Denn : ZUSAMMEN SIND WIR STARK !!
Günther Krauß, Ex-Betriebsratsvorsitzender in Firma ABB Frankfurt, jetzt Altersteilzeitler
Wir sind an einer Zeitenwende – der Neo-Liberalismus ist gescheitert und bringt die Welt an den Abgrund.
Es geht um unsere Aller Zukunft und noch ziehe ich mir meine Hosen nicht mit der Beißzange an.
Petra Bayless, Büro des Betriebsrates Contintental Teves
Ich gehe am 28.03.2009 zur Demo, weil Gleichgültigkeit und Ignoranz uns nicht weiter bringt.
Silvia Stojceva, Stellvertretende JAV-Vorsitzende Continental Teves
Ich als Jugendliche finde es enorm wichtig, dass durch die Krise die Qualität der Ausbildungen für unseren, sowie angehenden Generationen nicht gefährdet wird und dass es zu keiner Verschlechterung des Angebots an Ausbildungsplätzen kommt, denn der Ausbildungsmarkt ist stark abhängig von der Wirtschaftslage, der Arbeitsmarkt- und Beschäftigungssituation.
Es wird schon Jahrelang an allen Ecken gespart, vor allem bei der Bildungsförderung und den Bildungsangeboten, wobei wir in Deutschland als Industrienation anderen europäischen Ländern seit Jahren nachhinken, was das Thema Bildung betrifft.
Es hieß immer, es sei kein Geld da. WOHER, so stellt sich mir die Frage, kommt nun plötzlich das viele Geld her um Banken und riesen Konzerne zu retten? Es kann nicht sein, dass wir, vor allem die junge Generation, dafür noch mehr büßen müssen. Deshalb werde ich am 28.03.2009 zur Demo gehen um deutlich zu zeigen: „ES REICHT UNS!“
Süleyman Sam, Betriebsrat Continental Teves Wenn (in diesem System) die Zukunft meiner Familie aufs Spiel gesetzt wird, kann ich nicht so tun, als ob es mich nichts angeht. Es geht mich etwas an und deshalb werde ich natürlich an der Demonstration am 28. März teilnehmen.
Nikolaus Werner, Betriebsrat bei Continental Teves Damit die Brandstifter in den Vorstandsetagen und in der Politik nicht noch bei de Löscharbeiten weiter ihr Unwesen treiben können, gehe ich am 28. März zur Demonstration.
Ina Luft, Auszubildende und JAV-Vorsitzende bei Continental Automotive GmbH in Karben
Ich finde es überaus wichtig, an der Demonstration teilzunehmen! Gerade die Jugend sollte sich verstärkt dort blicken lassen – denn es geht um unsere Zukunft!
Auszubildende werden kaum mehr übernommen! Es wird immer schwieriger, überhaupt einen Ausbildungsplatz zu bekommen! Die Betriebe sparen, wo es nur geht! Und und und....
Das kann alles nicht sein! Ich bin auch dafür, dass diejenigen für die Krise aufkommen sollten, die diese auch verursacht haben – und nicht wir!!!
Gisela Ungeheuer, IG Metall-Vertrauenskörperkeitung Avaya Frankfurt
Die. die sonst profitieren, sollen auch zahlen. Der Mensch muss wieder in den Mittelpunkt rücken.
Andreas Kreß-Wieser, IG Metall-Vertrauensmann Avaya Frankfurt
Ich gehe zur Demo, weil es mir reicht, immer mehr von meinem Verdienst mit Investoren und Politikern zu teilen, während die Lebenshaltungskosten stetig steigen und immer mehr Verantwortung nach unten weitergegeben wird ohne dies zu honorieren.
Axel Böttcher, BR-Vorsitzender Avaya Köln
Die Krise darf nicht von den abhängig Beschäftigten bezahlen werden. Für den Erhalt von Tarifverträgen und für einen sozialen Schutzschirm!
Werner Biergans, BR-Mitglied Avaya Köln
Ich gehe zur Demo, weil die Zeit zu einem Systemwechsel angebrochen ist.
 Peter Hofer, BR-Vorsitzender Avaya Stuttgart
Ich unterstütze die Demo, weil Menschen nur gemeinsam überleben können!
Holger Senger, Avaya Köln, IG Metall-Mitglied
Ich gehe zur Demo, weil es es so nicht weitergeht!
Ebru Ercan, Auszubildende und JAV-Vorsitzdende IG Metall Vorstandsverwaltung
Ich bin auch am 28.03. dabei, weil:
1. nicht noch mehr Ausbildungsplätze gestrichen werden sollen 2. Jugendliche keine Leih- oder Kurzarbeit machen sollen 3. damit alle Jugendlichen, eine gute, erfolgreiche Ausbildung absolvieren können in der Zukunft.
Jetzt in der Krise sind es die Jugendlichen, die die Versäumnisse der Koalition zahlen müssen. Und das muss nicht sein!!!
Ralf Kurandt, Vertrauensmann bei Continental Automotive GmbH in Karben
Ich bin dabei weil ich befürchte, dass wir sonst nach der Bundestagswahl die Zeche für das Ganze, z.B. in Form von Steuererhöhung, bezahlen müssen.
Martina Datz, Betriebsrätin bei Cegelec AT in Frankfurt
Wir müssen Stärke zeigen und uns solidarisieren! Denn sonst sind wir es, die für die Krise bezahlen.
Deshalb bin ich am 28. März dabei und wo seid ihr?
Reiner Langosch, Betriebsrat Firma Pittler T & S
Es kann nicht sein, dass sich die Menschen alles gefallen lassen. Mann muss sich gegen diese kapitalistische Wirtschaftskriminalität wehren. Meine Frau und ich gehen zur Demo um auch unseren Kindern zu zeigen, dass man gemeinsam was erreichen kann.

Recep Akbas, stellvertretender BR-Vorsitzender bei Deutsche Carbone Die diese Krise verursacht haben, sollen zur Verantwortung gezogen werden.
Thorsten Würges, Vertrauensmann im Siemens Schaltanlagenwerk Frankfurt
Ich gehe zur Demo, da die meisten denken, das machen ja sowieso andere für mich. Wenn ich und die wenigen anderen genauso denken, würde sich nichts ändern und mit uns könne man erst recht alles machen.
Michael Mitterle, Vertrauensmann Siemens Schaltanlagenwerk Frankfurt
Ich finde, man sollte auf diese Demo gehen, weil wir schon zu viel gegeben und zu wenige bekommen haben. Wir müssen die Notbremse ziehen. Legalisierter Wirtschaftskriminalität müssen wir entgegen wirken. Die Demo ist eine Möglichkeit, mehr von der Wahrzeit zu erfahren und uns die Augen zu öffnen, wie es wirklich ist.
 Ernst Schwarz, BR-Vorsitzender Universial Instruments
Das ist erst das Vorspiel der größten kapitalistischen Wirtschaftskrise seit 1929. Sie werden uns das Fell komplett über die Ohren ziehen, wenn wir uns nicht wehren. Deswegen gilt es, raus auf die Straße am 28. März. (IGM-Vorstand, auch du, raus aus dem Versteck!). Weg mit den Schutzschirmen für Schwer-Reiche, drastische Besteuerung der Reichen! Einen Schirm für Schwerkranke, -Behinderte und Arme! Runter mit den Steuern für geringe Einkommen, weg mit den Hartz-Gesetzen!
Alle gemeinsam gegen das Kapital!
Klaus-Peter Krönung, Vertrauensmann bei Siemens AG Schaltanlagenwerk Frankfurt
Demonstration ist nur in Massen gut!
Günter Zaske, Betriebsrat bei Siemens AG Schaltanlagenwerk Frankfurt
Es ist unser aller Geld, das da so großzügig an die Banken verteilt wird. Da haben wir ein paar Worte mitzureden.
Also auf zur Demo auf dem Römerberg am 28.3.
Angela Wagner, Betriebsrat bei Siemens AG Schaltanlagenwerk Frankfurt Die Schere zwischen arm und reich geht in den letzten Jahren immer weiter auseinander. Von den Harz-Gesetzen bis zur Gesundheitsreform sind die Veränderungen immer weiter zu Lasten der Schwächsten in unserer Gesellschaft vorgenommen worden.
Die Verursacher der Krise verlangen jetzt finanzielle Unterstützung vom Staat, also wieder von uns. Im gleichen Atemzug genehmigen sich die Manager ihre Bonuszahlungen in voller Höhe weiter. Teile unserer Steuergelder werden dazu benutzt um ungeliebte Konkurrenz aufzukaufen oder zu vernichten, was dann meist mit dem Verlust von Arbeitsplätzen einhergeht. Angesichts dieser Entwicklung in unserem Land, kann ich nicht ruhig zu Hause sitzen und alles über mich ergehen lassen. Aus diesem Grund bin ich am 28.03.2009 bei der Demo dabei.
Uli Böhmer, IG Metall Vorstandsverwaltung, Betriebsrat Die gegenwärtige Krise ist nicht nur eine auf die Realwirtschaft durchschlagende Finanzkrise, sie ist eine existentielle Krise des kapitalistischen Produktions- und Wirtschaftssystems.
Der seit Mitte der 70er Jahre beschleunigt stattfindende Transfer gesellschaftlichen Reichtums von den Arbeitenden zu den Kapitalbesitzern führt zur Entstehung immer größerer Kapitalmengen, die nicht mehr profitabel produktiv angelegt werden können, und daher spekulativ Profite erwirtschaften sollen. Im Ergebnis entstehen immer größere Spekulationsblasen, die in immer kürzeren Abständen platzen und dabei unser aller Existenzgrundlage immer tiefgreifender erschüttern.
Diesem Dilemma können wir nur entkommen, wenn wir für ein solidarisches, demokratisches und am Gemeinwohl orientiertes Wirtschafts- und Gesellschaftssystem streiten - wie immer dieses System auch konkret aussehen mag, auch dieses gilt es gemeinsam zu erkunden. Die Demonstration am 28.3.2009 sehe ich als Mosaikstein in diesem Zusammenhang, daher nehme ich an ihr teil.
Franz Maxis, Vertrauensmann Siemens Schaltanlagenwerk "Wir zahlen nicht für Eure Krise. Demonstrationen am 28. März als Startschuss für breiten Widerstand. die weltweite Krise des Kapitalismus zeigt nur noch deutlicher wie widerlich er ist: Während hunderttausende Beschäftigte auf Kurzarbeit geschickt werden, Betriebsschließungen, Massenentlassungen und Armut drohen oder schon Realität sind, werden mit Milliarden die Vermögen der Banker gerettet, Autobosse mit 2.500 Euro pro Auto subventioniert und die Bankmanager bekommen Millionen-Boni dafür, dass sie Milliarden verzockt haben. Die Krise ist erst am Anfang und lässt schon jetzt erahnen was noch auf uns zukommen wird. Aber es beginnt sich auch Widerstand zu regen.
Siggi Koch, BR-Vorsitzender Siemens Schaltanlagenwerk
Ich kann leider aus dringenden privaten Gründen an der so wichtigen Demonstration nicht teilnehmen. Ich bin aber dennoch überzeugt, dass es eine erfolgreiche Veranstaltung wird, da mittlerweile jeder begriffen haben muss, dass es 5 vor 12 ist.
Manfred Laus, Rentner
Geradezu pervers ist es, dass die Neoliberalen wieder Morgenluft wittern. Als ihre Pleite offensichtlich war, hatten sie sich zunächst in ihre Löcher verkrochen.
Es wird höchste Zeit den Sharehoulder-Value-Hasardeuren Fesseln anzulegen. Die Deregulierung der Finanzmärkte muss zurückgenommen werden. Und langsam sollten wir uns darüber klar werden, dass der Kapitalismus nicht das Ende der Geschichte ist. Irgendwann kommt die nächste Krise ganz bestimmt.
Aber wir müssen viele sein. Am 28. März auf der Straße, in den Betrieben – überall.
Jürgen Windirsch, BR-Mitglied Fa. Rolls Royce
Ich gehe auf die Demo, weil ich keine Lust habe
- bis 67 zur Arbeiten - das meine Kinder Leiharbeiter werden - die Rechnung im September zu bekommen.
Klaus Jung, Rentner
Ich gehe zur Demo weil es höchste Zeit ist, auch bei uns auf der Straße (und hoffentlich bald in den Betrieben) gegen die Bewältigung der Krisenfolgen auf Kosten der Lohnabhängigen, der Arbeitslosen, der Rentner zu demonstrieren. In Europa sich schon Millionen auf die Straße gegangen oder haben gestreikt, zum Beispiel in Frankreich. Regierungen mussten zurücktreten (Island)…..
Axel Marek, BR-Mitglied Continental Teves
Die Regierungen haben in den letzten Jahrzehnten durch ihre neoliberale Politik den Weg für einen jetzt gescheiterten Raubtierkapitalismus geebnet. Ich möchte am 28.März 2009 mit der Teilnahme an der Demonstration zum Ausdruck bringen, daß die Politik diesen Irrweg verlassen muß.
Wir müssen zurückkommen zu einer funktionierenden Realwirtschaft, in der die Menschen, die durch ihre Arbeitskraft die Unternehmensgewinne erwirtschaften, auch genug Einkommen erhalten, um die produzierten Waren zu erwerben. Damit wird der Wirtschaftskreislauf geschlossen und die Gefahr zukünftiger Finanzkrisen minimiert.
Bettina Ellermann, Betriebsrätin MAN Roland Offenbach
Ich gehe am 28. März zur Demo nach Frankfurt, weil an diesem Tag weltweit Menschen unter dem Motto "Wir zahlen nicht für eure Krise" demonstrieren. Von dieser Weltwirtschaftskrise, die alleine das Kapital und ihre Finanzmärkte verschuldet haben, sind alle arbeitenden Menschen auf der Welt betroffen und die Ärmsten mal wieder am stärksten.
Wenn wir zusammen stehen und gemeinsam kämpfen ist dies der Hoffnungsfunke dafür, dass eine "andere Welt" ist möglich. Eine Welt ohne Ausbeutung eine Welt der in der die Wirtschaft für die Menschen da ist und nicht für ein paar wenige Ausbeuter. Wie Che Guevara schon sagte: Wer nicht den Mut zum Träumen hat, der hat auch nicht die Kraft zu Kämpfen!
Peter Stein, IG Metall Vorstandsverwaltung, Programmierer
Für die Rettung EINER Firma geben wir mehr Geld aus, als die ganze Welt im Jahr 2008 für Entwicklungshilfe!
"Wäre die Welt eine Bank - Ihr hättet sie schon längst gerettet!" (Greenpeace) Auch deshalb demonstriere ich am 28.März.
Madeline Röhrig, IG Metall Vorstandsverwaltung
Es ist unglaublich wie weit alles gekommen ist. Vieles verschlechtert sich einfach nur. Die Zeitungen haben Themen die mir völlig unrealistisch vorkommen - als wäre man in einem schlechten Film.
Ute Voll, Betriebsrätin Siemens Schaltanlagenwerk
Ich finde, wir müssen jetzt massiv deutlich machen, dass wir mit der Politk nicht einverstanden sind.
Nur gemeinsam sind wir stark!
Habtom Zemicael, Betriebsrat Siemens Schaltanlagenwerk
Ich gehe am 28.03.09 zu Demo, weil ich finde, dass was zur Zeit in dieser Republik abläuft nicht normal ist. Die die Wirtschaftskrise verursachen sollen zahlen und nicht die Steuerzahler.
Nada Jans, Betriebsrätin bei ABB-Frankfurt Praunheim
Ich nehme an der Demonstration am 28.03.2009 in Frankfurt teil weil ich Zeichen setzen will. Ich habe es satt mir die Märchenerzählungen von Politiker und von den Wirtschaftsbossen anzuhören, warum etwas nicht geht wenn es Arbeitnehmer, Familien, Senioren, Kinder und Studenten fordern. Jetzt wo die ganze Weltwirtschaft wegen deren Unfähigkeit in einer Krise steckt, sollen wir wieder die Zeche zahlen. Leider ist das so, deshalb liegt es auch an uns ob wir es zulassen, dass sie uns weiterhin Märchen erzählen. Ich hoffe, dass noch viele (es können nie genug sein) Kolleginnen und Kollegen teilnehmen um ebenfalls Zeichen zu setzten.
Friedrich Barfs, BR-Vorsitzender Deutsche Carbone
Ich gehe zur Demo, weil nicht sein kann, dass meine Familie, Kinder und Enkel die Zeche zahlen, die durch riskante Finanzspekulationen der Banken und Manager verursacht wurde.
Die IG Metall Frankfurt unterstützt die Demonstration, in vielen Betrieben wird mobilisiert. Hier einige Stimmen von Metallerinnen und Metallern.
Dieter Hooge, 50 Jahre Gewerkschaftsmitglied, IG Metall und ver.di
Seit Mitte vergangenen Jahres erleben wir eine nie da gewesene Banken-Spekulations-Krise, die sich in kürzester Zeit als massive Rezession der so genannten Realwirtschaft ausgewirkt hat. Mit unserer Demo am 28. März "Wir zahlen nicht für Eure Krise" sind wir schon verdammt spät dran. Das gilt erst recht für die geplante DGB-Demo im Mai diesen Jahres. Wann, wenn nicht jetzt, muß massiv für die Aktion am 28. März mobilisiert werden. Ich erwarte, dass der DGB und seine Gewerkschaften in Hessen dies nunmehr offensiv tun. Dann sind die Aktionen am 16. Mai diesen Jahres eine sinnvolle und notwendige Ergänzung.
Guy Alajouanine ehemaliger BR der Siemens IT Services (SIS), Frankfurt
Selbstverständlich werde ich dabei sein! Und rechne fest damit eine riesige Anzahl von ande-ren, wirklichen Leidtragenden der Krise zu treffen! Wir dürfen nicht mehr dulden, immer für den Schaden aufkommen zu müssen, die kriminelle Machenschaften einiger weniger Profitgeier verursachen.
Prinzipiell unterstütze ich jede Aktion mit folgenden Zielen:
1. Langfriste Erhaltung der Natur. 2. Menschenwürdige Lebens- und Arbeitsbedingungen in einer Welt, die nicht von purer, kurzfristiger Profitgier immer schneller und schneller zerstört wird (na ch dem Motto des Kapitalismus: „Nach mir die Sintflut!“). 3. Umweltfreundliche Bekämpfung der „Heuschrecken“ (im Sinne von Finanzinvestoren). 4. Endgültige Entsorgung aller alten und neuen Faschisten.
 Matthias Wacker, Betriebsratsvorsitzender bei Seeger Orbis
Morgen und Abendgebet vom ,,Kleinen Mann,,
Autobauer und die Banken, auch die Lebensmittelgiganten machten Jahre nur Gewinn. Preise rauf das war im Sinn. Börse gehen, Aktien kaufen anschließend noch einen saufen.
Und so ging es Jahr um Jahr bis sie doch dann endlich merkten, hei das Geld ist nicht mehr da. Börsencraschs und Wirtschaftskrise war von nun an die Devise. Rettungsschirme und andre Hilfen wurden über Nacht ins rollen gebracht. Milliarden werden hier vergeben, an die Reichen die ja so arm leben. WIR uns ändern? Weshalb und Wann! Bezahlen wird’s der kleine Mann. Mit diesem Denken komm Ich zum Schluss: Ab sofort das ist ein Muss, holt euch das Geld woanders her, der,, Kleine Mann,, der kann nicht mehr!!!!!
Reiner Peters-Ackermann, IG Metall Vorstandsverwaltung, Ressort Vertrauensleute
Ich demonstriere dafür, dass endlich die zur Verantwortung gezogen werden, denen wir diese Misere zu verdanken haben. Dazu gehören nicht nur die Verantwortlichen in den Unternehmen und Banken. Dazu gehören Politikerinnen und Politiker, Beraterinnen und Berater, Journalistinnen und Journalisten usw. Sie haben uns seit Jahren immer wieder eingebläut, dass es zur Deregulierung keine Alternative gibt. Jetzt sollten sie endlich mal die Konsequenzen aus ihren Handeln ziehen.
Babak Delshad, Betriebsrat bei Continental Automotive
Ich finde es wichtig an der Demonstration teilzunehmen, weil ich die Meinung der IGM mit trage und von der Politik und Wirtschaft eine Veränderung erwarte. Um unsere Interessen einzufordern, reicht es nicht aus alle Jahre zur Wahlurne zu gehen - dafür sind solche Demonstrationen mit einer hohen Beteiligung unumgänglich.
Heinz Klee, Metall-Arbeitslosen-Initiative
Die schlimmste Weltwirtschaftskrise seit 1929 beweist:
Der Kapitalismus ist am Ende.
Deshalb:
Besser für das ganze Land die Fabriken in unsere Hand!

Recep Akbas, stellvertretender BR-Vorsitzender bei Deutsche Carbone
Die diese Krise verursacht haben, sollen zur Verantwortung gezogen werden.
Michael Erhardt, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Verwaltungsstellen Frankfurt und Wiesbaden - Limburg
Die Ursachen der Finanzkrise liegen begründet in drei Jahrzehnten neoliberaler Politik. Diese Politik hat abgewirtschaftet. Ich demonstriere am 28. März dafür, dass den Verursachern der größten Krise seit 1945 das Handwerk gelegt wird. Ich demonstriere dafür, dass diejenigen, die enorme vokswirtschftliche Schäden verursacht haben auch für die Folgen aufkommen. Ich demonstriere dafür dass die Sicherung von Beschäftigung und Einkommen oberste Priorität bei Wirtschaft und Politik haben und dass die Folgen der Krise nicht zu Lasten der sozial Schwachen, der Umwelt und der Entwicklungsländer ausgetragen werden.
 Rindunica Damböck, Betriebsrätin bei Siemens AG SIS
Ich gehe am 28. März zur Demo, weil …
Das Verstörende an dieser Krise ist, dass sie bisher vor allem an den riesigen Geldbeträgen erkennbar wird, über die die Regierungen ganz plötzlich zu verfügen meinen und die die Krise eigentlich eindämmen sollen. Niemand weiß, was genau die Bedrohung ist, und erst recht nicht, welche Dimension und welches Ausmaß sie hat.
Ist die Krise vielleicht vor allem ein Alibi dafür, Leute zu entlassen, Lohnforderungen abzublocken und Fehlspekulationen mit Steuergeldern auszugleichen?
Die Krise soll entstanden sein, weil Grundstückskäufer ihre Schulden nicht bezahlen konnten. Warum aber, so eine der Fragen, über die Medien und Regierung hinweggehen, warum werden dann die Banken mit Geld gefüttert und nicht die Familien und Haushalte, die ihre Kreditzinsen nicht mehr bezahlen können? Dann bekäme das Banksystem Geld, und zugleich würden Eltern und Kinder nicht aus ihren Häusern gejagt.
Martin Weiss, Gewerkschaftssekretär der IG Metall-Verwaltungsstelle Frankfurt
Allein im Jahr 2007 haben in Europa Finanzinvestoren Unternehmenskäufe mit Krediten in Höhe von 290 Milliarden US-Dollar finanziert. Das ist ein Anstieg auf das Zehnfache innerhalb von nur 5 Jahren.
Bezahlen sollen das die Beschäftigten der gekauften Unternehmen durch Entgeltkürzungen und Arbeitsplatzverlust. Experten erwarten, dass jedes zweite dieser Unternehmen die Krise nicht überstehen wird, weil sich die Finanzinvestoren aus der Verantwortung stehlen. Deshalb demonstriere ich am 28. März dafür, dass die Finanzinvestoren für die Kosten der Krise aufkommen müssen. Paul Voigt, BR-Vorsitzender ArvinMeritor
In Berlin wurde kürzlich eine Verkäuferin wegen 1,20 € veruntreutem Pfandgeld gekündigt. Die Vertrauenswürdigkeit müsse gewahrt sein, begründete der Richter seinen Spruch.
Manager, die mit waghalsigen Spekulationen und unredlichen Bilanzierungen quasi Millionen verbrannt haben, werden von keinem Richter zur Rechenschaft gezogen.
Gleichzeitig erleben wir, wie eine Manager- und Lobbyistenpartei wie die FDP, die jahrelang jede Form von Marktregulierung als sozialistisches Teufelswerk niedergebrüllt hat, ausgerechnet jetzt zu einem politischen Höhenflug ansetzt.
Irgendwie steht für mich die Welt momentan auf dem Kopf und deshalb wird es Zeit, dass wir den Hintern aus dem Fernsehsessel hochkriegen und auf die Straße gehen. Ulla Annerfelt, BR Braun
Wenn nicht jetzt, wann dann?
Hartz IV, Leiharbeit, Verschlechterung der gesundheitlichen Versorgung, Altersarmut, die Liste ist unendlich …
Schluss damit! Die Zeche sollen die bezahlen, die die Krise verursacht und sich eine goldene Nase daran verdient haben.
Thomas Otto, BR-Vorsitzender Kratz
Es ist wichtig, auf die Demo am 28.03. zu gehen, weil es nicht sein darf, dass diejenigen für diese sogenannte "Finanzkrise" bezahlen, die in dieser Gesellschaft den echten Mehrwert schaffen, nämlich die abhängig Beschäftigten, die mit körperlicher oder geistiger Leistung reale Produkte erschaffen und nicht nur finanzielle Phantasiegebilde wie offensichtlich die Dienstleister des Geldes. Die Zerstörung industrieller Unternehmen durch die Finanzwirtschaft muss aufhören, sonst wird unsere ganze Gesellschaft daran zugrunde gehen."

Wolfgang Henseler, Senioren-Arbeitskreis der IG Metall Die Zeit der Gemütlichkeit ist vorbei. Sie verlangt nun verstärkt Aktivitäten von uns, von Dir. Deshalb: mach mit bei den Demos, wehr Dich! Um mit der Kölner-Rock-Gruppe "BAP" zu sprechen: "Ahsch huh un Zäng usenander" (Arsch hoch und Zähne auseinander)
Hans Irion, GBR-Vorsitzender Fife-Tidland GmbH :
Ich gehe am 28.3. 09 demonstrieren, weil wir endlich damit beginnen müssen, diesen versteinerten Verhältnissen ihre eigene Melodie vorzuspielen, um sie so zum Tanzen zu zwingen.
Wilma Irion, seit 1972 Gewerkschaftsmitglied:
Was am 08.März (internationaler Frauentag) gilt, gilt auch am 28.03.09: „Wenn wir zusammen gehen, kommt mit uns ein bess`rer Tag. Die Frauen, die sich wehren, wehren aller Menschen Plag. Zu Ende sei: dass kleine Leute schuften für die Großen. Her mit dem ganzen Leben: Brot und Rosen!“ Ellen Janik, Bildungswerk Rhein-Main, Gewerkschaftsmitglied seit 1968
Die Krise ist eine Krise des Kapitalismus und seines Finanzsystems. Diejenigen, die davon profitieren und Milliarden in den Sand setzten, wollen nun ihre Verluste auf uns Arbeitnehmer/innen abwälzen ... Und sie tun so, als ob es ihnen dabei um das Wohl der Gesellschaft gehe. Es ist schlimmer als zynisch! Ich gehe am 28. März auf die Straße, weil ich für eine demokratische und solidarische Gesellschaft kämpfe, in der der Umverteilung von unten nach oben endlich ein Ende gesetzt wird
Johannes Contaq, BR-Vorsitzender Colortronic:
Die eine wird nach über 30 Jahren entlassen, weil sie angeblich Getränkebons für 1,30 Euro geklaut hat und landet wahrscheinlich bei Hartz IV. Der andere hat die HRE so in den Sand gesetzt, dass der Staat über 100 Milliarden zuschießen musste - also unsere Steuergelder. Dafür kassiert er jetzt eine Rente von über 40.000 Euro - monatlich. Auch das sind Gründe, sich an der Demonstration am 28. März zu beteiligen.
Stefan Sachs, Gewerkschaftssekretär in der Verwaltungsstelle Frankfurt
Es gibt viele Gründe am 28. März mit auf die Straße zu gehen. Einer davon ist, das es höchste Zeit ist das Prinzip: Die Wirtschaft hat für die Menschen da zu sein vom Kopf wieder auf die Füße zu stellen.
Klaus Willkomm-Wiemer, Gewerkschaftssekretär a.D.
"Ich bin am 28. März dabei, weil - es unerträglich ist, dass die Profiteure der Spekulationsblasen und ihre politischen Erfüllungsgehilfen die Krisenlasten auf die arbeitende Bevölkerung und die Rentnerinnen und Rentner abwälzen wollen, - stattdessen Großbanken und ihre spekulierende Kundschaft zur Kasse bewegt werden müssen, - es umsetzbare und bezahlbare demokratische Alternativen zur Großkapital-orientierten Politik der Regierungen gibt."
Siavash Rahnamay, BR-Vorsitzender Fiat-Automobile:
Ich demonstriere am 28. März, weil Leben und Arbeiten das Recht von jedem Menschen ist.
Peter Minn, ehem. Mitglied des BR Siemens IT Services (SIS), Frankfurt
Niemand ist zurzeit in der Lage, die kommenden Wirtschaftskrisen in Europa zu überblicken, aber eine "Lösung“ besteht nicht darin, nur den Finanzsektor mehr zu regulieren. Es ist auch keine Lösung, eine Intervention des Staates abzulehnen. Statt Steuermittel in privatwirtschaftliche Institute reinzustecken, um deren verlorene Wetten auszugleichen, muss der gesamte Finanzsektor vergesellschaftet werden. Es gibt keine gesellschaftliche Notwendigkeit für privatwirtschaftliche Banken.
Ich demonstriere für eine konsequente linke Politik, die sich durch eine aktive Propaganda in folgendem Sinne einsetzt: • Abschaffung aller Privatbanken! • Überführung in Gemeineigentum unter Kontrolle der dort Beschäftigten und der BankkundInnen! • Offenlegung der Bücher! • Verbot jeglicher Wetten, Spekulationsgeschäfte, Devisengeschäfte, Finanzderivate, Leerverkäufe usw.
Georg Böhm, BR-Vorsitzender Autohaus Euler:
Ich demonstriere am 28. März, weil jeder Mensch das Recht auf Arbeit und Einkommen hat.
Horst Mathes, Mitglied der IG Metall seit 1962
Es ist gut, am 28.März endlich auch auf die Strasse zu gehen und laut zu sagen:
Wir zahlen eure Zeche nicht ! iDas ist auch für jeden von uns eine Gelegenheit zu erkennen, dass wir unseren (bisher nur stillem ) Protest mit vielen anderen Menschen teilen, dass wir nicht allein sind. Das macht Mut und spornt an, noch mehr (Gewerkschafts-) Bewegung in diese, unsere Zukunft bestimmende wirtschafts-und gesellschaftspolitischen Auseinandersetzung zu bringen. In dem ich mitmache, bewege ich mich und meine Gewerkschaft. Ich verwende in der Bildungsarbeit gerne ein Zitat von Wilhelm Reich: "Uns interessiert nicht (nur), warum diejenigen, die Hunger haben, stehlen und diejenigen, die ausgebeutet werden, streiken. Uns interessiert vor allem, warum die vielen die Hunger haben, nicht stehlen und die vielen die ausgebeutet werden, nicht streiken". Auf unsere derzeitige Krisensituation bezogen, interessiert uns, warum Fatalismus und Resignation bis hin zu Zynismus vorherrschen und nicht die Millionen von Menschen, die wieder die Zeche zahlen sollen, auf die Strasse gehen. Dagegen etwas zu tun, selbst mitzumachen, lohnt sich und hat eine Perspektive.
Deshalb ist es richtig und wichtig, dass wir endlich öffentlich und lautstark demonstrieren. Und viele mitmachen.
Jariv Schönberg, IG Metall Vorstandsverwaltung
Ich habe mich dazu entschlossen, am 28. März 2009 mit auf die Straße zu gehen, weil still zu Hause sitzen und abwarten, dass alles besser wird, nicht der richtige Weg ist. Wir können nicht blind darauf vertrauen, dass die Finanzjongleure sich ändern, nur weil sie Millionen verzockt haben. Denn sie versuchen schon jetzt diese Verluste bei den Arbeitnehmern wieder einzusparen!
Es ist somit die Pflicht jedes Arbeitnehmers, Rentners und Schülers mit uns für eine solidarische Gesellschaft am 28.03.2009 zu demonstrieren
Axel Gerntke, IG Metall Vorstandsverwaltung
Diejenigen, die sich Jahre lang die Taschen voll gemacht haben, nutzen jetzt die Krise, um weiter umzuverteilen. Zu Lasten von Beschäftigten und SozialleistungsbezieherInnen. Anstatt die Wirtschaft zu demokratisieren, anstatt wirksame Beschäftigungspolitik zu betreiben und anstatt der Umverteilung etwas entgegen zu setzten, versuchen die Regierungsparteien, sich über die Bundestagswahlen zu retten.Diesen Skandal müssen wir thematisieren. Dazu können die Demonstrationen am 28. März beitragen
Reinhard Pohlit, Rentner
Ich demonstriere am 28.3. weil das System immer mehr stinkt:
- Unsere Renten wurden gekürzt, weil nicht genug Geld dafür da sei!
- Jetzt wird mit unseren Steuergeldern der Profit der Kapitalisten gesichert. - Und die Staatsschulden werden unsere Kinder noch zu tragen haben.
Michael Kraus, Sekretär der Verwaltungsstelle
Am 28. März wollen wir als IG Metall-Jugend deutlich machen, dass gerade junge Leute eine Perspektive brauchen: Gute Bildung, genügend Ausbildungsplätze mit hoher Qualität, die Übernahme nach der Ausbildung, feste Jobs statt Leih- und Kurzarbeit. Wir zahlen nicht mit unserer Zukunft für die Krise, die das Kapital verursacht hat!".
Waltraud Gensert, Rentnerin
Ich gehe am 28.3. zur Demonstration, denn ich bin fürInvestitionen ins Bildungs- und Gesundheitssystem. Das Geld soll aber nicht nur für die Renovierung von Gebäuden investiert werden, sondern hauptsächlich für zusätzliches Personal, gerechte Bezahlung sowie eine bessere Austattung mit neuer Technik in den Schulen.
Michael Giffhorn
Ich bin am 28. März dabei! Wie sagte schon Bertolt Brecht: Bankraub: eine Initiative von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank. Und das dann von diesen „wahren Profis“ für ihre Unfähigkeit auch noch dicke Bonuszahlungen eingesteckt werden die wir alle zahlen mit unseren Steuern, auch auf Kosten der Hartz 4 Empfänger für deren Familien kein Bonus gezahlt wird treibt mich auf die Palme, bzw. am 28. März auf die Straße! Gewinne werden privatisiert, Verluste sozialisiert das muss aufhören! Wo unser Geld hinfließt muss auch der Staat sowohl am Gewinn als auch an relevanten Entscheidungen beteiligt werden.
Herbert Kasper, ehemaliger BR-Vorsitzender VDO Schwalbach
Die neoliberale Ideologie der Gier hat in der Wirtschaft und Politik zu der Krise geführt die wir ArbeitnehmerInnen jetzt bezahlen sollen. Deshalb demonstriere ich für den Systemwechsel in der Politik zu einer solidarischen Gesellschaft!
Katinka Poensgen, 2. Bevollmächtigte
Am 28. März bin ich dabei, weil ich ein Zeichen setzen möchte für eine Umverteilung von oben nach unten. Sozialhilfeempfänger müssen sich ihr komplettes privates Vermögen anrechnen lassen, bevor sie staatliche Hilfe in Anspruch nehmen können. Fördern und Fordern heißt es da immer.
Dieser Maßstab sollte auch jetzt bei staatlicher Unterstützung gelten. Zum Beispiel bei Frau Schaeffler. Sie verfügt über ein Privatvermögen von 6 Milliarden Euro. Soll sie doch bitte 5,9 Milliarden zur Rettung der Arbeitsplätze bei Schaeffler und Conti einbringen. Dann bleiben ihr immer noch 100 Millionen – das sollte eigentlich reichen, oder?
Helmut Baum, Vertrauensmann in Firma Avaya
Ich gehe auf die Demo, weil ich ein Zeichen setzen will gegen die grenzenlose Gier des Kapitals! Nur die Solidarität aller Menschen kann dem entgegensteuern und die Träume von einer gerechteren Welt wahr werden lassen! "
Dirk Seidenthal, Betriebsrat und Vertrauensmann, BIT Analytical Instruments GmbH
Ich finde es wichtig, aus der Geschichte zu lernen und endlich eine andere politische Richtung einzuschlagen, als immer wieder die gleichen menschenunwürdigen Parolen zu propagieren. Für meine Kinder Nils und Nico kämpfe ich jetzt, damit die beiden eine freie und friedlich Zukunft haben.
Guido Heil, Siemens Schaltanlagenwerk Ich gehe auf die Demo weil:
Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft hat schon verloren.
Dieter Tanke, VK Leiter Messer Cutting & Welding Es langt! Wieviel Generationen sollen die Zeche für einzelne zahlen?
 Michael Tietze, Betriebsratsmitglied bei HSG Zander
Ich nehme an 28 März an dem Aktionstag zum Welt Finanzgipfel teil weil…
Ich dem - ungerechten Treiben - der außer Kontrolle geratenen - Gier nicht länger zuschauen kann.
Mir fehlt das Verständnis dafür, dass viele Unternehmen keine Unternehmer mehr haben, sondern nur noch zu gut bezahlte und befristet tätige Gewinnmaximierer. Was einst mit Betriebswirtschaft bezeichnet wurde, verkommt oft nur noch als langsame und stetige Methode, den Betrieb zu zerstören. Kann dieser erst einmal nicht mehr die erwartete Rendite erwirtschaften, wird er samt der darin enthaltenen menschlichen Existenzen eingestampft. Die Wirtschaftskrise ist ein Zeugnis dieser Bemühungen.
Nur das Kapital alleine hat keine Existenzberechtigung mehr, wenn die Menschen nichts mehr mit ihrer Arbeit erwirtschaften können. Wenn in unserer Bundesrepublik weiter so konsequent unsolidarisch im Gewinn Interesse auf Kosten der Schwächeren gehandelt wird, verlieren wir langfristig ein friedliches und demokratisches Miteinander. Der sinnlose Kampf um Marktanteile, Überproduktion, Spekulation und Marktverdrängung sind Misswirtschaft und müssten begrenzt werden. Veränderung tut Not, aber was tun? Enteignung – Nein! Wohl eher Entmündigung, oder doch wie Sänger Lothar Pohl von den Crackers schon 1981 sang: „Nehmt den (Dicken) Jungs die Mäuse ab!!!“ Erinnerungen an Großvaters Zeiten werden wach und es schallt noch nach, aus den krisengebeutelten End-Zwanzigern des vorigen Jahrhunderts bis in unsere Tage hinein: „Geld kann man nicht essen!“ Darum geht mit zum Aktionstag in Frankfurt. 
Liebe Kolleginnen , liebe Kollegen,
mein Name ist Albert Suckrau, VK Leiter bei Rolls-Royce in Oberursel. Ich werde an der Demo teilnehmen, weil mir immer bewusster wird, dass wir jeden Tag immer mehr unserer Rechte verlieren !!! Wir sollten alle daran teilnehmen, nur so wird es ein Erfolg !!!!
Pascal Annerfelt, Auszubildender und stellv. JAV-Vorsitzender bei der Braun GmbH Kronberg
Warum ich am 28.März auf die Straße gehe?
Weil wir nicht nur eine Finanzkrise, sondern auch schon seit langem eine Bildungskrise haben und ich nicht will, dass wir Jugendlichen jetzt noch mehr drauflegen sollen! Deswegen sollten auch alle SchülerInnen, Studierenden, Azubis und junge Erwerbslosen, denen es sowieso schon lange stinkt, am 28.März mit demonstrieren! Weil wir nicht für eure Krise zahlen - erst Recht nicht mit unserer Zukunft!
Susanne Nagel, BR-Vorsitzende bei ABB APR Automation
Ich gehe auf die Demonstration weil ich dagegen bin das Hunderte von Milliarden Euro schwere Rettungspakete für Banken und Industrie bereitgestellt werden. Ich fordere, statt die-ser Verschwendung, dieses Geld in die Sozialkassen zu zahlen sowie die Aufhebung aller Hartz-Gesetze. Keine Einsätze der Bundeswehr gegen uns und andere Völker. Schluss mit dem Notstand der Republik!
Walter Lachenmayer, Rentner
Auch als Rentner muss man noch für seine Rechte kämpfen. Wenn viele Renterinnen und Rentner mitmachen, wird es ein Erfolg. Vom Sofa und vom Kachelofen aus können wir nichts verändern.
Nurgül Schabe, BR-Mitglied bei Continental Automotive, Karben
Ich bin dabei. Das kapitalistische Versagen und die Ungerechtigkeit soll nicht weiter gefördet werden.
Konrad Bäuml, BR-Vorsitzender bei BIT Analytical Instruments
Gerade jetzt ist es wichtig mit der Teilnahme an dieser Demo ein Zeichen zu setzen. Gegen die Abwärstsspirale vom Tariflohn zum befristeten Arbeitsplatz ,Leiharbeit und Hartz IV. Jedem, dem seine Zukunft und die seiner Kinder nicht gleichgültig ist muss endlich aufstehen und sich wehren.
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