IG Metall Frankfurt
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17.10.2018, 05:10 Uhr

Ein neues Gesicht in der Geschäftsstelle

Unsere neue Jugendsekretärin stellt sich vor

  • 01.05.2018
  • Aktuelles, Jugend

Sonne, ein Meer von roten T-Shirts und Fahnen, gute Stimmung, laute Trillerpfeifen und starke Botschaften vom Jugendmaibündnis „let‘s get united“: Arbeitszeitverkürzung; »system change, not climate change«; Ausbildungsplätze statt Kriegseinsätze! So sah mein erster Arbeitstag als neue Frankfurter Jugendsekretärin aus! Einen besseren Einstieg kann man sich nicht wünschen!

Kurz davor beendete ich das Trainee-Programm der IG Metall. In meinen Praxiseinsätzen in Berlin, Bielefeld und der Bezirksleitung Mitte konnte ich verschiedene Herangehensweisen und Aspekte der Jugendarbeit kennenlernen. Im Zuge eines siebenmonatigen Praktikums im Funktionsbereich Gewerkschaftliche Bildungsarbeit der IG Metall Vorstandsverwaltung war ich für die antirassistische "Initiative Respekt!" zuständig. Mein Aufgabebereich umfasste unter anderem die Koordination und Durchführung von Aktionen gegen Rassismus in Betrieben. So leitete ich beispielsweise Aktionen bei der JAV- und BR-Konferenz der IG Metall Jugend Baden-Württemberg und in der Georgsmarienhütte GmbH in Osnabrück.

Mein Weg bei der Gewerkschaft begann jedoch viel früher, in Argentinien, wo ich herkomme. Als Mitarbeiterin des Außenministeriums war ich bei ATE (Gewerkschaft des öffentlichen Dienstes) aktiv. 2012 begann mein Kampf mit der deutschen Sprache, als ich für mein Masterstudium in Kassel landete. Als meine Sprachkenntnisse sich Schritt für Schritt verbesserten, setzte ich mein gesellschaftliches und gewerkschaftliches Engagement fort. Zusammen mit Geflüchteten und Mitstudierenden setzte ich mich gegen Rassismus und für bessere Lebensbedingungen für Geflüchtete im Landkreis Kassel ein.

Wie man sieht: Das Leben kann sich öfter ändern als gedacht... aber eine Sache ist bei mir immer gleich geblieben: einmal Gewerkschafterin, immer Gewerkschafterin!- Und das hat gute Gründe: Denn unsere Arbeits- und Lebensbedingungen können wir nur gemeinsam und solidarisch verbessern. Und obendrein, wenn Wechsel ansteht oder es mal schwierig wird, steht die Gewerkschaft an deiner Seite.


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