IG Metall Frankfurt
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28.10.2020, 09:10 Uhr

Jugend fordert Zukunft

Gemeinsam für Zukunftsperspektiven und gegen das „Weiter so“! #ORGANiCESOLIDARITY

  • 04.10.2020
  • Aktuelles

Am Freitag fanden sich Jugendliche in der Innenstadt Frankfurts zusammen, im Rahmen der IG Metall Jugend Aktionswoche („Organice Solidarity“), um ihren Unmut über die bisherige Politik auszudrücken.

Rund 80 Jugendliche aus den verschiedenen Organisationen wie dem Ortsjugendausschuss der IG Metall Frankfurt, Wiesbaden-Limburg und Mittelhessen, Junge BAU, DIDF-Jugend Frankfurt, Fridays For Future Frankfurt, GEW-Studis Frankfurt, AStA Uni Frankfurt, Ver.di Jugend, gingen am Freitag eine Route durch Frankfurt an markanten Punkten der Innenstadt. Die erste Kundgebung fand am Paulsplatz mit einer Rede von Christiane Benner, Zweite Vorsitzende der IG Metall, statt. Danach ging die Route über den Römer mit Reden von Ver.di-SDAJ, zum Willy-Brandt-Platz (OJA Frankfurt) über die Untermainbrücke (Fridays For Future Frankfurt) am Museumsufer entlang (DIDF Jugend und GEW-Studis Frankfurt, AStA Uni Frankfurt) über die Friedensbrücke zurück zum Jugendclub des Deutschen Gewerkschaftsbundes.

"No Jobs in a dead Planet. Keine Zukunft ohne Jugend!" war das Motto. Damit verbunden waren die Forderungen Ausbildung und eine unbefristete Übernahme zu sichern, Dual Studierende zu unterstützen, Studium weiterhin zu ermöglichen, sichere zukunftsorientierte Jobs zu erhalten, den sozialen und ökologischen Wandel zu gestalten und somit die Zukunft der Arbeit zu sichern.

Denn zwischen März und Juni haben allein 40% aller Studierenden bundesweit ihren Job verloren. Ein Drittel sind in ernste finanzielle Schwierigkeiten geraten, können ihre Miete und Rechnungen nicht mehr bezahlen und müssen sich unter Umständen verschulden. Immer mehr Unternehmen streichen ihre Übernahmegarantie nach der Ausbildung oder bilden gar nicht mehr aus. Massiver Stellenabbau, Perspektivlosigkeit nach der Ausbildung oder Studium und gleichzeitig umfangreiche Aufwendung von Staatsgeldern zugunsten der Inverstoren und Konzernvorständen und keine konkrete Planung hin zu einem sozialeren und ökologischeren Produktionsmodell. Corona hat die Schere zwischen Arm und Reich weiter verschärft und der Politik erneut aufgezeigt, wo unsere Missstände liegen.

Gegen das Weiter so! Für eine Zukunft für die Jugend!


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